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Roofer


  • Bestellnummer: 61509
  • ISBN: 978-3-649-61509-5
  • Verlag: Coppenrath Verlag
  • ab 14 Jahre
  • Seiten: 256
  • Format: 14,2 x 21 cm
  • Hardcover
  • Einband: mit Spotlack

14,95 €

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Alice sucht nach Halt in ihrem Leben, sie will mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen. Doch als sie Nik und seine Clique kennenlernt, ist plötzlich alles anders. Denn Nik ist ein Roofer und klettert auf die höchsten Gebäude und Baugerüste der Stadt – gefährlicher Wahnsinn oder genau die Art von wilder Freiheit, die Alice insgeheim fehlt? Alice und ihre beste Freundin tauchen immer tiefer ein in die Welt der Roofer – bis eine Mutprobe alles infrage stellt: Muss man für die Liebe wirklich jede Grenze überschreiten? Packend und atmosphärisch dicht erzählt Julia Wilke in ihrem Jugendbuch von der gefährlichen Welt der "Roofer".


23.07.2017

Meine Meinung zum Jugendbuch:
Roofer

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Original Beitrag bei mir auf dem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Alice und ihre beste Freundin lernen die Roofer kennen, Roofer die ihr Leben riskieren für den einen Kick. Als sie mitbekommt dass ihre beste Freundin auch noch in den Chef der Roofer verliebt ist, sich extra das T hinein tätowieren lässt und für ihn alles tut, versteht sie die Welt nicht mehr und macht sich irre Sorgen.
Sie selbst hat eigentlich ihr eigenes Päckchen das sie selbst tragen muss. Scheidungskind, Mutter wird für etwas gebraucht, was sie in ihren Augen nicht gut findet, und dann auch noch selbst die Liebe im Herzen.
Sie muss sich entscheiden, welchen Weg sie einschlagen möchte. Und auf diesen Weg möchte Alice mich als Leserin mitnehmen.
Bin ich bereit mir ihre Welt durch ihre Augen anzusehen?

Wie ich das Buch empfand:
Ich tat mir schwer, bis zur Hälfte wollte ich das Buch abbrechen, weil für mich irgendwie nichts besonderes geschehen ist. Erst dann kommt Tröpfchenweise ein Ereignis nach dem anderen. Ob ich das nun so gut finde, das eher nicht, jedoch das Ende belohnte mich, dass ich durchgehalten habe.
Jedoch muss ich gestehen, auch wenn das Ende einiges heraus kitzelte, so hat es mich im Endeffekt nur gestreift, aber nicht mitgerissen oder tieferes in mir ausgelöst. Ein kurzweiliges Buch mit einer Geschichte, die sehr viel Potenzial gehabt hätte.

Themen im Buch:
Einmal die Geschichte über die Roofer, oder was Roofer tun. Nicht nur das sie ständig es lieben, mit ihrem Leben zu spielen, weil sie auf Baukräne, Hochhäuser oder sonstigen Dingen herum klettern, sondern auch weil sie irgendwie keine Angst vor diesen Dingen zeigen wollen.

Dann haben wir aber auch die Geschichte über eine Freundschaft, die aufzeigt, dass nicht immer alles leicht ist in einer Freundschaft, vor allem nicht, wenn die Beste Freundin aus einer reicheren Familie kommt, als man selbst, und die eigene Mutter die Freundschaft nur deswegen will, damit man automatisch angesehener ist, dann aber auch das Thema, wie weit kann und sollte man in einer Freundschaft gehen, rechtfertigt eine Freundschaft, dass man über hundert Grenzen geht und aneinander festhält?

Es gibt aber auch das Thema Obdachlos, und das schon in jungen Jahren. Wie kann man damit umgehen, und wie überlebt man auf der Straße. Dieser Punkt ist eigentlich ein sehr wichtiger Punkt, wird aber wie alle anderen Themen im Buch nur aufgegriffen, aber nicht wirklich vertieft.

Zu guter letzt hat man in diesem Buch mal wieder mit SVV zutun. Alice Arme sprechen Bände. Zeigen auf, was in ihrem Leben nicht stimmig ist. Wo sie Schmerzen hat, die sie lieber nicht fühlen möchte. Hier muss ich aber sagen, dass die Autorin irgendwie nur einen Aufhänger genutzt hat, anstatt das wirklich sinnvoll zu vertiefen. Fand ich sehr schade, denn in diesen Themenvielfalten hätte wirklich mehr aus dem Potenzial heraus geholt werden können.

Schreibstil:
Die Autorin schreibt einmal aus den Augen von Nik und einmal aus den Auen von Alice. Alices Handlungsstrang ist die Handlung. Nik ist eher der Poet und bei ihm merkt man, dass er auf der Suche ist.

Charaktere:
Für mich blieben die Charaktere neben Nik und Alice blass und eher wie eine Skizze. Nik scheint eher wie ein blaues Licht in der Nacht dagegen ist Alice das leuchtende Gelb der Sonne. Hier hätte die Autorin mehr Seiten nutzen dürfen, und einfach noch viel mehr aus der Geschichte holen dürfen.

Fazit:
Für mich ist dieses Buch ein Buch, über das man schnell lesen kann, kurz etwas erfährt, dann aber wieder stehen gelassen wird und das finde ich schade. Denn dieses Buch hat wirklich Potenzial, nicht nur, weil es ernste Themen aufgreift, die auch wirklich bei Jugendlichen eine Rolle spielt, sondern auch weil sie eigentlich einen angenehmen Stil hat um die Geschichte voran zu bringen.
Positiv fand ich an der Geschichte, das ich etwas mehr über Roofer erfahren habe, auch wenn das höchstwahrscheinlich auch nur richtig am Rande erzählt worden ist.
Am Ende des Buches kommt eine Auflösung, die man verstehen muss, die man sich selbst erarbeiten muss. Finde ich eine gute Lösung, weil damit klar ist, es ist ein Einteiler. Auch weiß ich somit, wie es mit Alice und all den anderen Figuren weiter gehen wird.

Bewertung:
Nachdem das Buch eher wie eine Rosendornen-Geschichte ist, und ich leider mehr Potenzial sehe, als mir geboten worden ist, muss ich nur drei Sterne geben. Die Geschichte hat wirklich Potenzial, und es hätte mehr daraus geholt werden können.


23.06.2017

Bereits das Cover ist ansprechend und zeigt die urbane Welt Frankfurts. Hier, in luftigen Höhen, klettern sie, die Roofer. Vollkommen ungesichert. Einzig und allein um den „Kick“ zu bekommen – und Anerkennung, denn fast immer filmen sie sich gegenseitig und laden diese Videos im Internet hoch. Was in Russland toleriert wird, ist in Deutschland verboten, denn oft begehen die Jugendlichen Hausfriedensbruch, wenn sie sich auf Baukränen oder Stahlgerüsten rumtreiben. Einer von ihnen ist Trash. Der junge Mann konkurriert mit einem anderen Roofer. Jeder will besser sein als der andere. Das bedeutet nicht nur mehr Höhe, sondern auch mehr Risiko.
Alice, deren Mutter von ihrem neuen Mann immer wieder betrogen wird, gerät durch ihre beste Freundin Nasti an diese Gruppe. Nasti ist bis über beide Ohren in Trasher verliebt. Und dann fordert er sie auf, ihm ihre Liebe zu beweisen. Zusammen mit dem Roofer soll Nasti auf einem Stahlträger balancieren. Völlig ungesichert …
Die Charaktere werden sehr authentisch beschrieben, die Gefühle werden gut transportiert. Richtig gut haben mir die ganzen Facetten gefallen. So gibt es nicht nur die Roofer, die sich nach Freiheit und Anerkennung sehnen, sondern auch eine Anspielung auf Vorurteile gegen Obdachlose und farbige Mitbürger.
Der Verlag empfiehlt hier ein Lesealter von 14-17 Jahren. Ich finde das sehr angemessen. Für jüngere Leser passiert hier einfach zu viel Schockierendes.
Mir hat „Roofer“ sehr gut gefallen. Dieser Roman bietet nicht nur viel Spannung, sondern auch politischen Hintergrund. Das wohl Wichtigste aber: Es hat einen hohen Lerngehalt. So lehrt es sehr anschaulich das „echte Liebe“ keinen Beweis braucht, Vorurteile meist völlig unbegründet sind und der Wunsch nach Anerkennung nicht jedes Risiko wert ist.

Alice sucht nach Halt in ihrem Leben, sie will mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen. Doch als sie Nik und seine Clique kennenlernt, ist plötzlich alles anders. Denn Nik ist ein Roofer und klettert auf die höchsten Gebäude und Baugerüste der Stadt – gefährlicher Wahnsinn oder genau die Art von wilder Freiheit, die Alice insgeheim fehlt? Alice und ihre beste Freundin tauchen immer tiefer ein in die Welt der Roofer – bis eine Mutprobe alles infrage stellt: Muss man für die Liebe wirklich jede Grenze überschreiten? Packend und atmosphärisch dicht erzählt Julia Wilke in ihrem Jugendbuch von der gefährlichen Welt der "Roofer".


23.07.2017

Meine Meinung zum Jugendbuch:
Roofer

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Original Beitrag bei mir auf dem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Alice und ihre beste Freundin lernen die Roofer kennen, Roofer die ihr Leben riskieren für den einen Kick. Als sie mitbekommt dass ihre beste Freundin auch noch in den Chef der Roofer verliebt ist, sich extra das T hinein tätowieren lässt und für ihn alles tut, versteht sie die Welt nicht mehr und macht sich irre Sorgen.
Sie selbst hat eigentlich ihr eigenes Päckchen das sie selbst tragen muss. Scheidungskind, Mutter wird für etwas gebraucht, was sie in ihren Augen nicht gut findet, und dann auch noch selbst die Liebe im Herzen.
Sie muss sich entscheiden, welchen Weg sie einschlagen möchte. Und auf diesen Weg möchte Alice mich als Leserin mitnehmen.
Bin ich bereit mir ihre Welt durch ihre Augen anzusehen?

Wie ich das Buch empfand:
Ich tat mir schwer, bis zur Hälfte wollte ich das Buch abbrechen, weil für mich irgendwie nichts besonderes geschehen ist. Erst dann kommt Tröpfchenweise ein Ereignis nach dem anderen. Ob ich das nun so gut finde, das eher nicht, jedoch das Ende belohnte mich, dass ich durchgehalten habe.
Jedoch muss ich gestehen, auch wenn das Ende einiges heraus kitzelte, so hat es mich im Endeffekt nur gestreift, aber nicht mitgerissen oder tieferes in mir ausgelöst. Ein kurzweiliges Buch mit einer Geschichte, die sehr viel Potenzial gehabt hätte.

Themen im Buch:
Einmal die Geschichte über die Roofer, oder was Roofer tun. Nicht nur das sie ständig es lieben, mit ihrem Leben zu spielen, weil sie auf Baukräne, Hochhäuser oder sonstigen Dingen herum klettern, sondern auch weil sie irgendwie keine Angst vor diesen Dingen zeigen wollen.

Dann haben wir aber auch die Geschichte über eine Freundschaft, die aufzeigt, dass nicht immer alles leicht ist in einer Freundschaft, vor allem nicht, wenn die Beste Freundin aus einer reicheren Familie kommt, als man selbst, und die eigene Mutter die Freundschaft nur deswegen will, damit man automatisch angesehener ist, dann aber auch das Thema, wie weit kann und sollte man in einer Freundschaft gehen, rechtfertigt eine Freundschaft, dass man über hundert Grenzen geht und aneinander festhält?

Es gibt aber auch das Thema Obdachlos, und das schon in jungen Jahren. Wie kann man damit umgehen, und wie überlebt man auf der Straße. Dieser Punkt ist eigentlich ein sehr wichtiger Punkt, wird aber wie alle anderen Themen im Buch nur aufgegriffen, aber nicht wirklich vertieft.

Zu guter letzt hat man in diesem Buch mal wieder mit SVV zutun. Alice Arme sprechen Bände. Zeigen auf, was in ihrem Leben nicht stimmig ist. Wo sie Schmerzen hat, die sie lieber nicht fühlen möchte. Hier muss ich aber sagen, dass die Autorin irgendwie nur einen Aufhänger genutzt hat, anstatt das wirklich sinnvoll zu vertiefen. Fand ich sehr schade, denn in diesen Themenvielfalten hätte wirklich mehr aus dem Potenzial heraus geholt werden können.

Schreibstil:
Die Autorin schreibt einmal aus den Augen von Nik und einmal aus den Auen von Alice. Alices Handlungsstrang ist die Handlung. Nik ist eher der Poet und bei ihm merkt man, dass er auf der Suche ist.

Charaktere:
Für mich blieben die Charaktere neben Nik und Alice blass und eher wie eine Skizze. Nik scheint eher wie ein blaues Licht in der Nacht dagegen ist Alice das leuchtende Gelb der Sonne. Hier hätte die Autorin mehr Seiten nutzen dürfen, und einfach noch viel mehr aus der Geschichte holen dürfen.

Fazit:
Für mich ist dieses Buch ein Buch, über das man schnell lesen kann, kurz etwas erfährt, dann aber wieder stehen gelassen wird und das finde ich schade. Denn dieses Buch hat wirklich Potenzial, nicht nur, weil es ernste Themen aufgreift, die auch wirklich bei Jugendlichen eine Rolle spielt, sondern auch weil sie eigentlich einen angenehmen Stil hat um die Geschichte voran zu bringen.
Positiv fand ich an der Geschichte, das ich etwas mehr über Roofer erfahren habe, auch wenn das höchstwahrscheinlich auch nur richtig am Rande erzählt worden ist.
Am Ende des Buches kommt eine Auflösung, die man verstehen muss, die man sich selbst erarbeiten muss. Finde ich eine gute Lösung, weil damit klar ist, es ist ein Einteiler. Auch weiß ich somit, wie es mit Alice und all den anderen Figuren weiter gehen wird.

Bewertung:
Nachdem das Buch eher wie eine Rosendornen-Geschichte ist, und ich leider mehr Potenzial sehe, als mir geboten worden ist, muss ich nur drei Sterne geben. Die Geschichte hat wirklich Potenzial, und es hätte mehr daraus geholt werden können.


23.06.2017

Bereits das Cover ist ansprechend und zeigt die urbane Welt Frankfurts. Hier, in luftigen Höhen, klettern sie, die Roofer. Vollkommen ungesichert. Einzig und allein um den „Kick“ zu bekommen – und Anerkennung, denn fast immer filmen sie sich gegenseitig und laden diese Videos im Internet hoch. Was in Russland toleriert wird, ist in Deutschland verboten, denn oft begehen die Jugendlichen Hausfriedensbruch, wenn sie sich auf Baukränen oder Stahlgerüsten rumtreiben. Einer von ihnen ist Trash. Der junge Mann konkurriert mit einem anderen Roofer. Jeder will besser sein als der andere. Das bedeutet nicht nur mehr Höhe, sondern auch mehr Risiko.
Alice, deren Mutter von ihrem neuen Mann immer wieder betrogen wird, gerät durch ihre beste Freundin Nasti an diese Gruppe. Nasti ist bis über beide Ohren in Trasher verliebt. Und dann fordert er sie auf, ihm ihre Liebe zu beweisen. Zusammen mit dem Roofer soll Nasti auf einem Stahlträger balancieren. Völlig ungesichert …
Die Charaktere werden sehr authentisch beschrieben, die Gefühle werden gut transportiert. Richtig gut haben mir die ganzen Facetten gefallen. So gibt es nicht nur die Roofer, die sich nach Freiheit und Anerkennung sehnen, sondern auch eine Anspielung auf Vorurteile gegen Obdachlose und farbige Mitbürger.
Der Verlag empfiehlt hier ein Lesealter von 14-17 Jahren. Ich finde das sehr angemessen. Für jüngere Leser passiert hier einfach zu viel Schockierendes.
Mir hat „Roofer“ sehr gut gefallen. Dieser Roman bietet nicht nur viel Spannung, sondern auch politischen Hintergrund. Das wohl Wichtigste aber: Es hat einen hohen Lerngehalt. So lehrt es sehr anschaulich das „echte Liebe“ keinen Beweis braucht, Vorurteile meist völlig unbegründet sind und der Wunsch nach Anerkennung nicht jedes Risiko wert ist.