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  • T.R.O.J.A. Komplott (Bild 2)

T.R.O.J.A. Komplott


  • Bestellnummer: 61865
  • ISBN: 978-3-649-61865-2
  • Verlag: Coppenrath Verlag
  • ab 14 Jahre
  • Seiten: 384
  • Format: 14,2 x 21,0 cm
  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • Einband: mit Folie und Spotlack
  • Wohin kannst du fliehen, wenn der Feind in deinem eigenen Körper steckt?

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Du wirst beobachtet, jeden Tag, 24 Stunden live. Und deine Augen sind die Kamera! Gesundheit ist Pflicht. Mit dieser Philosophie ist der 21-jährige Nico aufgewachsen. Wie alle anderen US-Bürger trägt auch er Nanobots in seinen Blutbahnen, die seinen Körper rund um die Uhr überwachen und sogar kleine Operationen vornehmen können. Als Nico als frischgebackener FBI-Agent für das Geheimprojekt T.R.O.J.A. rekrutiert wird, erfährt er allerdings, dass die kleinen Helfer im Körper noch wesentlich mehr können. Wenige Klicks genügen und die Nanobots docken sich an den Sehnerv an. Und schon erhalten die Ermittler Bilder, die direkt aus dem Kopf einer verdächtigen Zielperson kommen. Nico ist fasziniert. Das ist die Revolution im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus. Mit Feuereifer macht der junge Agent sich an seine erste Observation. Doch schon bald kommen ihm Zweifel. Warum steht die 20-jährige Beta überhaupt auf der Liste der Geheimdienste? Und wer steht eigentlich hinter T.R.O.J.A.? Als Nico das Projekt hinterfragt, wird er selbst zum Gejagten. Und vor den Spionen in seinem eigenen Körper scheint es kein Entrinnen zu geben …


21.04.2015

Es dient nur vordergründig dem Wohle der Menschen.

Inhalt:
Der 21-jährige Nico ist das jüngste Nachwuchstalent des FBI. Er wird mit einem Geheimauftrag betraut. Seine Zielperson ist die 20-jährige Beta.
Die Story spielt in der (nahen?) Zukunft.
Jeder Bürger trägt Nanobots in seinen Körper, die seine Gesundheitswerte überwachen. Gesundheit ist oberste Bürger-Pflicht. Daraus folgert sich konsequenter Weise, dass, sollten die Gesundheitswerte abweichen, der jeweiligen Person natürlich Nahrungsvorschriften gemacht werden.
Allerdings ergeben sich mit den Nanobots noch ganz andere Überwachungsmöglichkeiten. Mit Hilfe der Nanobots kann nämlich alles, was eine Person über seine Augen sieht, in Realtime via Satellitendatenabfrage in einer FBI-Geheimabteilung mitgesehen und somit die jeweilige Person vollkommen überwacht werden.

Hint: "Nanobot" ist eine Wortkreation aus "Nanotechnologie" und "Roboter".

Meine Meinung:
Was mir im Nachhinein ehrlich gesagt nicht so gut gefallen hat, war, dass der Autor am Anfang des Romans die Geschichte so inszenierte, als ob Beta sich keinen Reim auf die Ereignisse hätte machen können; aber mit ihrem Hintergrund hätten ihr die Zusammenhänge sofort klar sein müssen.

Die Story zeigt plausibel, dass sobald eine Technologie machbar ist, sie auch verwendet - und zwar gegen die Menschen benutzt wird.

Absoluter Pluspunkt:
Der Roman ist sehr, sehr spannend geschrieben und sehr flüssig zu lesen.

Auch wenn der Roman ein paar Schwächen hat, so würde ich ihn doch nicht nur als Jugendroman einstufen, sondern könnte mir vorstellen, dass auch Erwachsene Gefallen an der Story finden können.

Und:
Die medizinisch-technische Idee hinter dem Roman, fand ich absolut genial; und gar nicht so unrealistisch.

Fazit: Spannender Roman.

5 Sterne (von max. 5 Sternen)


08.02.2015

“Ich dachte immer , man kann die Dinger nicht so einfach rausnehmen, weil die Nanobots sonst im Körper Amok laufen”, wunderte sich der stellvertretende Direktor der NSA. (S.166)
Nico ist beinahe am Ziel. Er steht kurz vor der Aufnahme ins FBI. Am Tag der Angelobung kommt doch noch einmal alles anders. Nico wird unehrenhaft entlassen, angeblich wurde ein psychologisches Gutachten nicht berücksichtigt.
Am Boden zerstört verlässt der junge Mann das Ausbildungslager, alle seine Hoffnungen scheinen zerschlagen.
Wir befinden uns in einer nahen Zukunft, das Gesundheitssystem arbeitet mittlerweile mit Nanobots und implantierten Chips, die es ermöglichen Ernährung und Lebensstil aller Menschen zu dokumentieren. Es gibt eine umfangreiche Gesetzgebung, die einen ungesunden Lebensstil zu einem teuren Vergnügen macht. Der Erfolg spricht für sich, die Lebenserwartung steigt und die Wohlstandserkrankungen werden zunehmend ausgemerzt. Aber was machen die mikroskopisch kleinen Roboter in unserer Blutbahn, wenn sie nicht gerade unsere Vitalfunktionen überwachen? Welche Informationen können noch übertragen werden? Wer macht sie sich zu Nutze und zu welchem Zweck?
Die Hauptpersonen sind Nico und Beta, die zwei völlig konträre Sichtweisen des Geschehens erzählen und darstellen können, dadurch wird der Plot sehr schnell rund und glaubwürdig. Ein wirklich tieferes Verständnis für die Beweggründe der Charaktere gewinnen die LeserInnen im Verlauf des Buchs allerdings nicht.
Angesiedelt ist die Geschichte in Amerika, so lässt sie sich gegebenenfalls eben auch gut übersetzen und in andere Länder verkaufen. Für mich bleibt da aber ein schales Gefühl bestehen – wieso kann ein dystopisches Thema nicht im Schwarzwald, in Berlin, in Graz oder im ungarischen Lenti umgesetzt werden?
Ortwin Ramadan ist ein bekannter Kinderbuchautor und versucht sich nun im Genre der Jugendbücher. T.R.O.J.A. ist eine handwerklich gut ausgearbeitete Dystopie, ganz im Fahrwasser der Vorbilder aus dem anglo-amerikanischen Raum. Die Geschichte funktioniert, das aber sonst oft so erfrischende “Kantige” das deutschsprachige AutorInnen mitbringen geht dabei verloren.
Es wird natürlich deutlich, dass das Buch für eine jugendliche LeserInnenschaft geschrieben wurde, dennoch vermisst es Tiefe und innere Konflikte der Charaktere. Für ein paar anregende Stunden aber, die ein wenig an unsere Fähigkeit politische Systeme und ihre Missstände zu hinterfragen durchaus geeignet.

Du wirst beobachtet, jeden Tag, 24 Stunden live. Und deine Augen sind die Kamera! Gesundheit ist Pflicht. Mit dieser Philosophie ist der 21-jährige Nico aufgewachsen. Wie alle anderen US-Bürger trägt auch er Nanobots in seinen Blutbahnen, die seinen Körper rund um die Uhr überwachen und sogar kleine Operationen vornehmen können. Als Nico als frischgebackener FBI-Agent für das Geheimprojekt T.R.O.J.A. rekrutiert wird, erfährt er allerdings, dass die kleinen Helfer im Körper noch wesentlich mehr können. Wenige Klicks genügen und die Nanobots docken sich an den Sehnerv an. Und schon erhalten die Ermittler Bilder, die direkt aus dem Kopf einer verdächtigen Zielperson kommen. Nico ist fasziniert. Das ist die Revolution im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus. Mit Feuereifer macht der junge Agent sich an seine erste Observation. Doch schon bald kommen ihm Zweifel. Warum steht die 20-jährige Beta überhaupt auf der Liste der Geheimdienste? Und wer steht eigentlich hinter T.R.O.J.A.? Als Nico das Projekt hinterfragt, wird er selbst zum Gejagten. Und vor den Spionen in seinem eigenen Körper scheint es kein Entrinnen zu geben …


21.04.2015

Es dient nur vordergründig dem Wohle der Menschen.

Inhalt:
Der 21-jährige Nico ist das jüngste Nachwuchstalent des FBI. Er wird mit einem Geheimauftrag betraut. Seine Zielperson ist die 20-jährige Beta.
Die Story spielt in der (nahen?) Zukunft.
Jeder Bürger trägt Nanobots in seinen Körper, die seine Gesundheitswerte überwachen. Gesundheit ist oberste Bürger-Pflicht. Daraus folgert sich konsequenter Weise, dass, sollten die Gesundheitswerte abweichen, der jeweiligen Person natürlich Nahrungsvorschriften gemacht werden.
Allerdings ergeben sich mit den Nanobots noch ganz andere Überwachungsmöglichkeiten. Mit Hilfe der Nanobots kann nämlich alles, was eine Person über seine Augen sieht, in Realtime via Satellitendatenabfrage in einer FBI-Geheimabteilung mitgesehen und somit die jeweilige Person vollkommen überwacht werden.

Hint: "Nanobot" ist eine Wortkreation aus "Nanotechnologie" und "Roboter".

Meine Meinung:
Was mir im Nachhinein ehrlich gesagt nicht so gut gefallen hat, war, dass der Autor am Anfang des Romans die Geschichte so inszenierte, als ob Beta sich keinen Reim auf die Ereignisse hätte machen können; aber mit ihrem Hintergrund hätten ihr die Zusammenhänge sofort klar sein müssen.

Die Story zeigt plausibel, dass sobald eine Technologie machbar ist, sie auch verwendet - und zwar gegen die Menschen benutzt wird.

Absoluter Pluspunkt:
Der Roman ist sehr, sehr spannend geschrieben und sehr flüssig zu lesen.

Auch wenn der Roman ein paar Schwächen hat, so würde ich ihn doch nicht nur als Jugendroman einstufen, sondern könnte mir vorstellen, dass auch Erwachsene Gefallen an der Story finden können.

Und:
Die medizinisch-technische Idee hinter dem Roman, fand ich absolut genial; und gar nicht so unrealistisch.

Fazit: Spannender Roman.

5 Sterne (von max. 5 Sternen)


08.02.2015

“Ich dachte immer , man kann die Dinger nicht so einfach rausnehmen, weil die Nanobots sonst im Körper Amok laufen”, wunderte sich der stellvertretende Direktor der NSA. (S.166)
Nico ist beinahe am Ziel. Er steht kurz vor der Aufnahme ins FBI. Am Tag der Angelobung kommt doch noch einmal alles anders. Nico wird unehrenhaft entlassen, angeblich wurde ein psychologisches Gutachten nicht berücksichtigt.
Am Boden zerstört verlässt der junge Mann das Ausbildungslager, alle seine Hoffnungen scheinen zerschlagen.
Wir befinden uns in einer nahen Zukunft, das Gesundheitssystem arbeitet mittlerweile mit Nanobots und implantierten Chips, die es ermöglichen Ernährung und Lebensstil aller Menschen zu dokumentieren. Es gibt eine umfangreiche Gesetzgebung, die einen ungesunden Lebensstil zu einem teuren Vergnügen macht. Der Erfolg spricht für sich, die Lebenserwartung steigt und die Wohlstandserkrankungen werden zunehmend ausgemerzt. Aber was machen die mikroskopisch kleinen Roboter in unserer Blutbahn, wenn sie nicht gerade unsere Vitalfunktionen überwachen? Welche Informationen können noch übertragen werden? Wer macht sie sich zu Nutze und zu welchem Zweck?
Die Hauptpersonen sind Nico und Beta, die zwei völlig konträre Sichtweisen des Geschehens erzählen und darstellen können, dadurch wird der Plot sehr schnell rund und glaubwürdig. Ein wirklich tieferes Verständnis für die Beweggründe der Charaktere gewinnen die LeserInnen im Verlauf des Buchs allerdings nicht.
Angesiedelt ist die Geschichte in Amerika, so lässt sie sich gegebenenfalls eben auch gut übersetzen und in andere Länder verkaufen. Für mich bleibt da aber ein schales Gefühl bestehen – wieso kann ein dystopisches Thema nicht im Schwarzwald, in Berlin, in Graz oder im ungarischen Lenti umgesetzt werden?
Ortwin Ramadan ist ein bekannter Kinderbuchautor und versucht sich nun im Genre der Jugendbücher. T.R.O.J.A. ist eine handwerklich gut ausgearbeitete Dystopie, ganz im Fahrwasser der Vorbilder aus dem anglo-amerikanischen Raum. Die Geschichte funktioniert, das aber sonst oft so erfrischende “Kantige” das deutschsprachige AutorInnen mitbringen geht dabei verloren.
Es wird natürlich deutlich, dass das Buch für eine jugendliche LeserInnenschaft geschrieben wurde, dennoch vermisst es Tiefe und innere Konflikte der Charaktere. Für ein paar anregende Stunden aber, die ein wenig an unsere Fähigkeit politische Systeme und ihre Missstände zu hinterfragen durchaus geeignet.