• Fanatisch (Bild 1)
  • Fanatisch (Bild 2)

Fanatisch


  • Bestellnummer: 62454
  • ISBN: 978-3-649-62454-7
  • Verlag: Coppenrath Verlag
  • ab 14 Jahre
  • Seiten: 368
  • Format: 14,2 x 21 cm
  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • Einband: mit Folie und Spotlack

17,95 €

17.9500 EUR

pro Stück
inkl. 7,00 % MwSt.
zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage

Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück – in einheitlicher Kleidung, mit einer genähten Wunde an der Hand und alle sechs schweigen beharrlich. Ein religiöser Fanatiker hat sie gefangen gehalten und in grausamer Weise die biblischen Sechs Werke der Barmherzigkeit an ihnen erprobt. Nara ist eine der Geiseln, und auch sie spricht nach ihrer Freilassung mit niemandem, weil der Entführer gedroht hat, ihrem Bruder etwas anzutun. Doch warum wurde sie ausgewählt? Nach und nach erkennt Nara, dass ihr Albtraum noch nicht vorüber ist, denn sie beobachtet, wie die »Werke« in noch radikalerer Form an anderen Menschen wiederholt werden. Nara muss sich in die fanatische Gedankenwelt des Täters hineinversetzen, und zwar schnell! Bevor es zu dem großen angekündigten Unheil kommt. Ein beklemmender, von Patricia Schröder psychologisch geschickt erzählter Thriller.


27.02.2018

Sechs Mädchen verschwinden spurlos, nach sechs Tagen kehren sie plötzlich zurück. Was ist vorgefallen?
Der Jugendthriller von Patricia Schröder wartet mit Top aktuellen Themen auf. Hier geht es um religiösen Fanatismus, Liebe und Freundschaft. Für die Zielgruppe ab 14 interessante Themen. Ich selbst als erwachsener Leser habe mich von dem Buch gut unterhalten gefühlt. Eine Grundspannung war gegeben und die Handlung durchweg schlüssig. An manchen Stellen hat die Spannung aber etwas nachgelassen. Zudem war mir das Buch teilweise etwas zu moralisierend. Der Täter war für mich auch erahnbar was das Lesevergnügen etwas getrübt hat. Für ein Jugendbuch darf natürlich auch die Liebe nicht zu kurz kommen. Alles in allem ein solides Jugendbuch.


25.02.2018

Jugendbuch mit überraschender Wendung!

Nachdem Nara eine handgeschriebene Botschaft zugesteckt bekommt, verwandelt sich ihr Leben in einen Albtraum. Denn erst verschwindet der Hund ihres Bruders und dann erhält sie Drohungen. Um ihre Familie nicht in Gefahr zu bringen, erzählt sie nur ihrem besten Freund davon. Er begleitet Nara auch heimlich, als sie einen Treffpunkt übermittelt bekommt. Trotzdem läuft alles schief. Erst nach sechs Tagen wird Nara, genau wie fünf andere Mädchen, die ebenfalls in Gefangenschaft gerieten, wieder nach Hause zurückkehren. Alle Mädchen tragen einheitliche Kleidung und haben eine Wunde an der Hand. Sie müssen sechs Tage lang schweigen, denn sonst wird etwas Schreckliches geschehen.

Der Einstieg in die Handlung gelingt durch einen Zeitungsartikel, der über das Verschwinden der Mädchen und ihr hartnäckiges Schweigen berichtet, mühelos. Denn dadurch wird das Interesse sofort geweckt. Man möchte unbedingt erfahren, was den Mädchen zugestoßen ist und was es überhaupt mit dem Verschwinden auf sich hat.
Die Handlung wird in der Ich-Form, aus Naras Sicht, erzählt. Nara wirkt von Anfang an sympathisch, sodass man sich gut in die Hauptprotagonistin hineinversetzen kann. Ihre Gedanken und Gefühle werden glaubhaft vermittelt. Dadurch kann man sich gut auf die Geschichte einlassen. Zunächst lernt man Naras Alltag kennen. Als die erste Botschaft eintrifft, ändert sich die Atmosphäre der Erzählung. Denn plötzlich kann man zwischen den Zeilen eine bedrohliche Stimmung wahrnehmen, die sich zunehmend steigert. Die Spannung wird also recht früh aufgebaut und gipfelt zunächst darin, dass Nara in Gefangenschaft gerät.
Diese sechs Tage werden ausführlich beschrieben. Man beobachtet genau, was dort passiert. Naras Ängste, ihre Gefühle und Reaktionen wirken äußerst authentisch. Man kann gut nachvollziehen, was sie durchmacht. Allerdings gibt es in diesem Teil der Handlung auch einige Längen, sodass die aufgebaute Spannung leider abflacht. Das Interesse, was hinter dem Ganzen stecken könnte, verliert man zwar nicht, doch die Spannung tritt hier etwas auf der Stelle. Das mag auch daran liegen, dass man ja schon von Anfang an weiß, dass Nara nach sechs Tagen wieder nach Hause zurückkehren wird.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und sich deshalb ganz auf die Handlung einlassen. Patricia Schröder legt geschickt ihre Spuren aus. Man folgt ihnen bereitwillig und macht sich Gedanken, wer hinter dem Ganzen stecken könnte und warum das so ist. Doch am Ende punktet sie mit einer Wendung, die ziemlich überraschend ist.
Ich habe mich bei diesem Jugendbuch, das für Leser und Leserinnen ab 14 Jahren empfohlen wird, gut unterhalten, obwohl ich das empfohlene Lesealter deutlich überschreite. Auf mich wirkte die Handlung gut durchdacht und die Protagonisten glaubhaft und lebendig. Die Spannung wurde früh aufgebaut, für meinen Geschmack allerdings nicht durchgehend gehalten. Denn für mich gab es auch Szenen, die Längen hatten und bei denen ich das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten. Das Ende konnte mich dann aber wieder überzeugen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb vier von fünf Sternchen.


21.02.2018

Trifft voll den Zeitgeist!
Nara und fünf andere Mädchen werden am Tag ihrer Zeugnisausgabe entführt. Sie tauchen sechs Tage später wieder auf und keines der Mädchen spricht ein Wort. Sie bleiben stumm, egal was passiert.

Dieser Jugendthriller beginnt kurz vor den Entführungen und beschreibt die Tage vor, während und nach der Gefangenschaft. Das Buch ist überwiegend aus der Sicht Nara`s, sowie in Teilen auch der Sicht der Entführer und des männlichen Entführungsopfers geschrieben.
Dieses ist das erste Buch dass ich von der Autorin gelesen habe. Patricia Schröder geht in diesem Werk tief in den Sumpf von fanatischem Christentum hinein. Aktueller konnte das Thema nicht gewählt werden. In Zeiten von Flüchtlingen und ihren Schicksalen, als auch die daraus resultierenden unterschiedlichen Glaubensrichtungen, kommt es auch in der Wirklichkeit zu Radikalisierungen. Wie wir sie ja täglich aus den Nachrichten erfahren.
In den Kapiteln, in denen immer einen Tag beschrieben wird hat sie das Leiden und Hoffen von Nara, Tucge, Lilly, Amy, Laura und Corinne in sehr eindrucksvolle Weise beschrieben. Nach und nach kommen Nara und auch Ich als Leser, dem Sinn der Handlungen auf die Spur.
Von der ersten Seite an war ich total gefesselt. Die Spannung wurde von Anfang bis Ende aufrechterhalten. Auch als ich dachte der Fall wäre jetzt gelöst, gab es noch Überraschungen.
Fazit: Ein Buch das jeder gelesen haben sollte, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, der sich nicht nur für Thriller, sondern auch für seine Umwelt interessiert. In Zeiten von multikulturellem Miteinander, regt diese Story auf jeden Fall auch zum Nachdenken an. 100% Weiterempfehlung.

Sechs Mädchen verschwinden spurlos und kehren nach sechs Tagen völlig unvermittelt nach Hause zurück – in einheitlicher Kleidung, mit einer genähten Wunde an der Hand und alle sechs schweigen beharrlich. Ein religiöser Fanatiker hat sie gefangen gehalten und in grausamer Weise die biblischen Sechs Werke der Barmherzigkeit an ihnen erprobt. Nara ist eine der Geiseln, und auch sie spricht nach ihrer Freilassung mit niemandem, weil der Entführer gedroht hat, ihrem Bruder etwas anzutun. Doch warum wurde sie ausgewählt? Nach und nach erkennt Nara, dass ihr Albtraum noch nicht vorüber ist, denn sie beobachtet, wie die »Werke« in noch radikalerer Form an anderen Menschen wiederholt werden. Nara muss sich in die fanatische Gedankenwelt des Täters hineinversetzen, und zwar schnell! Bevor es zu dem großen angekündigten Unheil kommt. Ein beklemmender, von Patricia Schröder psychologisch geschickt erzählter Thriller.


27.02.2018

Sechs Mädchen verschwinden spurlos, nach sechs Tagen kehren sie plötzlich zurück. Was ist vorgefallen?
Der Jugendthriller von Patricia Schröder wartet mit Top aktuellen Themen auf. Hier geht es um religiösen Fanatismus, Liebe und Freundschaft. Für die Zielgruppe ab 14 interessante Themen. Ich selbst als erwachsener Leser habe mich von dem Buch gut unterhalten gefühlt. Eine Grundspannung war gegeben und die Handlung durchweg schlüssig. An manchen Stellen hat die Spannung aber etwas nachgelassen. Zudem war mir das Buch teilweise etwas zu moralisierend. Der Täter war für mich auch erahnbar was das Lesevergnügen etwas getrübt hat. Für ein Jugendbuch darf natürlich auch die Liebe nicht zu kurz kommen. Alles in allem ein solides Jugendbuch.


25.02.2018

Jugendbuch mit überraschender Wendung!

Nachdem Nara eine handgeschriebene Botschaft zugesteckt bekommt, verwandelt sich ihr Leben in einen Albtraum. Denn erst verschwindet der Hund ihres Bruders und dann erhält sie Drohungen. Um ihre Familie nicht in Gefahr zu bringen, erzählt sie nur ihrem besten Freund davon. Er begleitet Nara auch heimlich, als sie einen Treffpunkt übermittelt bekommt. Trotzdem läuft alles schief. Erst nach sechs Tagen wird Nara, genau wie fünf andere Mädchen, die ebenfalls in Gefangenschaft gerieten, wieder nach Hause zurückkehren. Alle Mädchen tragen einheitliche Kleidung und haben eine Wunde an der Hand. Sie müssen sechs Tage lang schweigen, denn sonst wird etwas Schreckliches geschehen.

Der Einstieg in die Handlung gelingt durch einen Zeitungsartikel, der über das Verschwinden der Mädchen und ihr hartnäckiges Schweigen berichtet, mühelos. Denn dadurch wird das Interesse sofort geweckt. Man möchte unbedingt erfahren, was den Mädchen zugestoßen ist und was es überhaupt mit dem Verschwinden auf sich hat.
Die Handlung wird in der Ich-Form, aus Naras Sicht, erzählt. Nara wirkt von Anfang an sympathisch, sodass man sich gut in die Hauptprotagonistin hineinversetzen kann. Ihre Gedanken und Gefühle werden glaubhaft vermittelt. Dadurch kann man sich gut auf die Geschichte einlassen. Zunächst lernt man Naras Alltag kennen. Als die erste Botschaft eintrifft, ändert sich die Atmosphäre der Erzählung. Denn plötzlich kann man zwischen den Zeilen eine bedrohliche Stimmung wahrnehmen, die sich zunehmend steigert. Die Spannung wird also recht früh aufgebaut und gipfelt zunächst darin, dass Nara in Gefangenschaft gerät.
Diese sechs Tage werden ausführlich beschrieben. Man beobachtet genau, was dort passiert. Naras Ängste, ihre Gefühle und Reaktionen wirken äußerst authentisch. Man kann gut nachvollziehen, was sie durchmacht. Allerdings gibt es in diesem Teil der Handlung auch einige Längen, sodass die aufgebaute Spannung leider abflacht. Das Interesse, was hinter dem Ganzen stecken könnte, verliert man zwar nicht, doch die Spannung tritt hier etwas auf der Stelle. Das mag auch daran liegen, dass man ja schon von Anfang an weiß, dass Nara nach sechs Tagen wieder nach Hause zurückkehren wird.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und sich deshalb ganz auf die Handlung einlassen. Patricia Schröder legt geschickt ihre Spuren aus. Man folgt ihnen bereitwillig und macht sich Gedanken, wer hinter dem Ganzen stecken könnte und warum das so ist. Doch am Ende punktet sie mit einer Wendung, die ziemlich überraschend ist.
Ich habe mich bei diesem Jugendbuch, das für Leser und Leserinnen ab 14 Jahren empfohlen wird, gut unterhalten, obwohl ich das empfohlene Lesealter deutlich überschreite. Auf mich wirkte die Handlung gut durchdacht und die Protagonisten glaubhaft und lebendig. Die Spannung wurde früh aufgebaut, für meinen Geschmack allerdings nicht durchgehend gehalten. Denn für mich gab es auch Szenen, die Längen hatten und bei denen ich das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten. Das Ende konnte mich dann aber wieder überzeugen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb vier von fünf Sternchen.


21.02.2018

Trifft voll den Zeitgeist!
Nara und fünf andere Mädchen werden am Tag ihrer Zeugnisausgabe entführt. Sie tauchen sechs Tage später wieder auf und keines der Mädchen spricht ein Wort. Sie bleiben stumm, egal was passiert.

Dieser Jugendthriller beginnt kurz vor den Entführungen und beschreibt die Tage vor, während und nach der Gefangenschaft. Das Buch ist überwiegend aus der Sicht Nara`s, sowie in Teilen auch der Sicht der Entführer und des männlichen Entführungsopfers geschrieben.
Dieses ist das erste Buch dass ich von der Autorin gelesen habe. Patricia Schröder geht in diesem Werk tief in den Sumpf von fanatischem Christentum hinein. Aktueller konnte das Thema nicht gewählt werden. In Zeiten von Flüchtlingen und ihren Schicksalen, als auch die daraus resultierenden unterschiedlichen Glaubensrichtungen, kommt es auch in der Wirklichkeit zu Radikalisierungen. Wie wir sie ja täglich aus den Nachrichten erfahren.
In den Kapiteln, in denen immer einen Tag beschrieben wird hat sie das Leiden und Hoffen von Nara, Tucge, Lilly, Amy, Laura und Corinne in sehr eindrucksvolle Weise beschrieben. Nach und nach kommen Nara und auch Ich als Leser, dem Sinn der Handlungen auf die Spur.
Von der ersten Seite an war ich total gefesselt. Die Spannung wurde von Anfang bis Ende aufrechterhalten. Auch als ich dachte der Fall wäre jetzt gelöst, gab es noch Überraschungen.
Fazit: Ein Buch das jeder gelesen haben sollte, egal ob Jugendlicher oder Erwachsener, der sich nicht nur für Thriller, sondern auch für seine Umwelt interessiert. In Zeiten von multikulturellem Miteinander, regt diese Story auf jeden Fall auch zum Nachdenken an. 100% Weiterempfehlung.