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Infiziert (Bd.1)


  • Bestellnummer: 62599
  • ISBN: 978-3-649-62599-5
  • Verlag: Coppenrath Verlag
  • Übersetzer: Knese, Petra
  • ab 14 Jahre
  • Seiten: 480
  • Format: 14,5 x 21,5 cm
  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • Einband: aus Surbalin mit Relieflack

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19.9500 EUR

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Achtung, Suchtgefahr: Die neue Trilogie von Teri Terry! Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor. Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus. Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ... Innovativer Genre-Mix im Jugendbuch: Endzeitthriller mit paranormalen Scifi-Elementen. Hochaktuelles Thema: Epidemien in einer globalisierten Welt.


11.11.2017

Meine Meinung:

Da Teri Terry mich mit ihren Jugendbüchern bis jetzt eigentlich immer überzeugen konnte, stand auch „Infiziert" auf meiner Wunschliste, sobald es erschienen war. Auf der Buchmesse hatte ich dann das große Glück, die Autorin persönlich zu treffen. Natürlich habe ich mir das Buch dann auch vor Ort gekauft und direkt signieren lassen!

Wer schon einmal eine Buchmesse hinter sich hatte, der hat sicherlich noch gut in Erinnerung, wie erschöpft und müde man sich danach fühlt. Dennoch habe ich auf der Heimfahrt gleich mit dem Lesen angefangen - und war von Anfang an wie gefesselt! Ich habe gar nicht gemerkt, wie die Seiten dahinflogen, weil ich mich sofort mitten drin in der Geschichte befunden habe.

Mit Shay, der Protagonistin, habe ich mich gleich angefreundet. Nicht nur, dass sie einen starken Willen hat und sich durchzusetzen weiß, was sie mir von Anfang an sympathisch machte, nein, sie hat auch ein fotografisches Gedächtnis! Ich persönlich bin ein riesiger Bewunderer dieser Fähigkeit und finde es unfassbar faszinierend, wenn sich jemand innerhalb eines kürzesten Zeitraums die verschiedensten Dinge detailliert merken kann. Ich hatte dennoch nicht das Gefühl, dass Shay irgendwie überlegen und zu perfekt wird, im Gegenteil, sie hat auch ihre Schwächen. Ihre Gedanken und Gefühle waren nicht nur stets authentisch, ich hatte meist sogar das Gefühl, mich mitten in ihr drin zu befinden und das Ganze nicht nur mit ihr, sondern als sie zu erleben.



Die Kapitel werden abwechselnd aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: Zuerst einmal natürlich von Shay, aber auch Callie, das verschwundene Mädchen, schildert ihre Sicht der Dinge. Callie ist vom Charakter her Shay nicht unähnlich, auch sie hat einen eisernen Willen. Jedoch war sie mir teilweise ein wenig unheimlich. Sie punktet zwar durchaus mit Sympathie und ihre Handlungen und vor allem ihre Gedanken erschienen mir mehr als nachvollziehbar, doch dass eine Zwölfjährige solche Rachegedanken hegt? Etwas unbehaglich habe ich mich dabei schon gefühlt, gerade gegen Ende hin. Allerdings muss ich zugeben, dass ich, wenn man mir dasselbe angetan hätte, wahrscheinlich ähnlich reagiert hätte. Callie tritt nämlich nicht als Mensch, sondern in einer Art Geist-Form auf. Was genau mit ihr geschehen ist, ist zunächst sehr unklar und hat meine Neugier geweckt. Auf jeden Fall schien es irgendetwas Übernatürliches zu sein. Gegen Ende hin gibt es ein paar Erklärungen, von denen ich allerdings sagen muss, dass sie mich nur bedingt überzeugen konnten. Natürlich handelt es sich hierbei um Fantasy, aber dennoch erhoffe ich mir im zweiten Band ein paar mehr Erklärungen, denn einige unbeantwortete Fragen warf der Mythos um die geheime Forschungseinrichtung und Callie auf jeden Fall auf.

Was hingegen sehr offensichtlich war, ist die Tatsache, dass Callie beziehungsweise ihr Geist oder was auch immer sie jetzt ist, irgendetwas mit der Seuche zu tun hat, die rasant um sich schlägt, grausame Folgen hat und niemanden verschont. Obwohl die Idee an sich nichts Neues ist, so wurde sie hier meiner Meinung nach auf grandiose Weise umgesetzt. Die schonungslose Direktheit, mit der sich der Tod in Großbritannien und auf der ganzen Welt auszubreiten scheint, hat mir so manches Mal die Sprache verschlagen. Obwohl diese Krankheit zweifelhafter Herkunft die ganze Zeit über ein ständiger Begleiter in diesem Buch ist, hat mich jeder einzelne Tod erneut getroffen, ich wurde immer wieder schockiert, von der Handlung mitgerissen und dazu gezwungen, den Atem buchstäblich anzuhalten. Teri Terry hat es wieder einmal geschafft, eine großartige Atmosphäre entstehen zu lassen, aus der ich kaum entfliehen konnte.



Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Fragen: Wer oder was ist Schuld an der Seuche? Und was ist mit dem mysteriösen Dr. 1, von dem Callie erzählt hat?

Diese Fragen gilt es zu beantworten, deshalb zieht Shay auch zusammen mit Kay, Callies Bruder, sowie dem jungen Mädchen selbst los, um den Ursprungspunkt der Seuche zu finden. Dabei wartet eine abenteuerliche Reise auf sie - natürlich auch gespickt mit romantischen Elementen. Das war zwar von Anfang an vorhersehbar, aber meiner Meinung nach wurde die langsam aufkeimende Beziehung zwischen Shay und Kai sehr schön beschrieben. Die mitreißende Handlung stand dennoch im Vordergrund, was mich sehr gefreut hat.



Mit mehreren überraschenden Wendungen wurde die ganze Zeit über eine große Spannung aufgebaut, sodass ich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite sehr genießen konnte.

Obwohl ich schon fest damit gerechnet habe, hat mich der Cliffhanger am Ende wie ein vorbeifahrender Zug erwischt. Ich kann noch immer nicht so recht fassen, dass ich jetzt bis Anfang 2018 auf den zweiten Teil der Trilogie warten muss - eine clevere Marketingstrategie, um Leser auf die Folter zu spannen.

Und obwohl ich aus Erfahrung spreche, dass die Wartezeit auf Folgebände in der Regel keine besonders schöne Zeit ist, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen, wenn ihr Lust auf eine Mischung aus einem spannenden Thriller gespickt mit Fantasyaspekten, tollen Charakteren, vielen Emotionen und ein bisschen Liebe habt!



Fazit:

Mit „Infiziert" konnte mich die Teri Terry erneut begeistern, ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass dies das bis jetzt beste Buch der Autorin ist. Ich habe zwar ein, zwei kleine Kritikpunkte, aber im großen und ganzen konnte mich der Titel mehr als überzeugen. Die fesselnde Atmosphäre und eine Handlung, die im wahrsten Sinne des Wortes infizierend ist, sorgen für ein Leseerlebnis, das auch noch lange nach der letzten Seite anhält. Ich für meinen Teil warte jedenfalls sehnsüchtig auf das Erscheinen des zweiten Bandes mit dem Titel „Manipuliert" und freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit Shay, Callie und Co!


20.09.2017

Endlich ein neuer Roman von meiner Lieblingsautorin Teri Terry! Sie zieht mich einfach mit ihrer Schreibweise, der Schilderung der Gedanken und Gefühle ihrer Hauptpersonen und der spannenden Handlung bei all ihren Büchern in den Bann! Einen Stern Abzug gibt es, weil ich das paranormale Element nicht so mochte - aber das ist echt Jammern auf hohem Niveau. Ich mag das Buch sehr und werde mir auf jeden Fall auch den nächsten Band wünschen!


10.08.2017

Inhalt:
Callie wird seit einem Jahr vermisst, doch ihr Bruder Kai hat sie noch lange nicht aufgegeben und geht jedem Hinweis nach. Shay meldet sich bei Kai, als sie erfährt, dass Callie vermisst wird, denn sie ist sich sicher das Mädchen, kurz bevor sie verschwunden ist, gesehen zu haben. Zusammen machen sich Kai und Shay auf die Suche nach Callie, ohne zu wissen, dass sie in dunkle Machenschaften hineingeraten, denn bei einem Genexperiment ist etwas schief gelaufen, was nun die gesamte Menschheit bedroht. Und die daraus resultierende Epidemie breitet sich rasant schnell aus. Aber was haben die drei damit zu tun?

Meine Meinung:
Das Cover des Buchs ist einfach phänomenal und zieht einen sofort in den Bann. Die blauen Augen starren einen an und rufen: LIES MICH!
Das Buch ist abwechselnd aus Callies und aus Shays Sicht geschrieben, was gerade Anfangs, spannend ist, warum will ich aber nicht spoilern.
Shay wohnt alleine mit ihrer Mutter in einem Dorf in Schottland und gerät in ein Abenteuer, als sie Callie auf einer Vermisstenanzeige wieder erkennt und sich bei Kai meldet. Kai hat Callie auch ein Jahr nach ihrem Verschwinden noch nicht aufgegeben.
Gleich von Anfang an ist das Buch unglaublich spannend und man kann es wirklich nicht mehr weglegen. Besonders auch der Perspektivenwechsel sorgt für sehr viel Spannung. Die Epidemie bedroht die drei und die Frage, woher diese myteriöse und tödliche Krankheit kommt, wirft mehr Fragen auf, als geklärt werden können. Auch Kais Mutter, die Epidemiologin ist, findet keine Antworten. Welche Auswirkung hat diese Epidemie auf die Menschen und werden Callie und ihr Bruder wieder vereint?
Shay und Kai begeben sich zusammen auf eine Reise, um den Ursprung der Epidemie zu finden. Die Reise ist sehr spannend und die beiden müssen viele Hindernisse überwinden, um das Geheimnis zu lösen. Dabei kommen sich die beiden immer näher, aber kann ihre Liebe diese grausame Reise überstehen?
Auch der Scheibstil ist super genial und es macht unheimlich viel Spaß das Buch zu lesen! Aber Achtung es ist ein Mehrteiler mit einem fiesen Cliffhanger und die beiden anderen Teilen sin noch nicht erschienen. ;)

Meine Bewertung:
Ich liebe dieses Buch und kann es gar nicht abwarten den zweiten Teil zu lesen! Teri Terry hat mich nicht enttäuscht und ich bin schon unheimlich gespannt auf den nächsten Teil, denn dieses Buch macht unglaublich Lust auf mehr! Daher bekommt das Buch natürlich auch 5 von 5 Punkte!


20.07.2017

Zum Inhalt

Ein Endzeitthriller, der einen abholt. Ob man will- oder nicht!

Jetzt bin aber ganz stark ins Grübeln gekommen. In "Infiziert" geht es um ein Forschungsprojekt, welches für die Menschheit mehr als gefährlich ist. Das Schlimme daran, so was ist jederzeit auch im realen Leben möglich!

Callie ist ein junges Mädchen, welches in die Fänge der Forscher gelangt ist. Sie sieht in den Labors Dinge, welche ihr große Angst einflößen. Sie schafft es, aus dem Labor auszubrechen; muss aber erkennen, dass ihr Leben niemals wieder so sein wird, wie es einmal war.

Shay ist ein Mädchen, welches sich in ihrer neuen Heimat Killin in Schottland noch nicht richtig eingelebt hat. Sie muss sich gegen einen fiesen Typ in ihrer Schule durchsetzen.
Shay entdeckt eine alte Vermisstenanzeige, von der 12 jährigen Callie. Sie erinnert sich daran, dieses Mädchen am Entführungstag gesehen zu haben. Callie war in das Auto, eines düster wirkenden Mannes, eingestiegen. Shay nimmt Kontakt zu Callies Bruder Kai auf.


Kai ist ein netter Typ, der schon mal die Fäuste fliegen lässt, wenn seine Herzens-Menschen in Gefahr sind. Zu Shay hat er von Anfang an einen guten Draht. Mit ihr macht er sich auf die Suche nach seiner vermissten Schwester.

Viele Menschen erkranken an einem unbekannten Grippevirus und sterben innerhalb kürzester Zeit. Da bemerkt Shay die ersten Symptome bei sich. Mit Kai zusammen beginnt eine Suche nach der Wahrheit, die einen atemlos zurück lässt.

Meine Meinung

Shay und Kay erleben ein grausames Abenteuer, quer durch Schottland. Sie müssen erkennen, dass man nicht an dem Wohl der erkrankten Menschen interessiert ist. Vielmehr versuchen Forscher und die Armee die wahren Gründe für die Epidemie zu vertuschen.
Diese Geschichte hat mich von der ersten Silbe an gefangen genommen. Sie wird aus der Sicht von Shay- und Cally in der Ich-Form erzählt.
Besonders Callys Erzählungen sind spannend. Ihre Erlebnisse, in und außerhalb des Labors, nehmen den Leser auf eine Reise mit, die er im realen Leben niemals so erleben möchte.

Shay gehört zu den wenigen Erkrankten, die überlebt haben. Eine Hetzjagd auf sie lässt sie an der Gerechtigkeit zweifeln. In Kai findet sie die große Liebe und einen Freund, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um sie zu beschützen.
Shay hat eine besondere Gabe. Sie hat ein photographisches Gedächtnis. Sie kann bis ins Detail Erinnerungen wieder aufrufen.

Kai mochte ich besonders gerne. Seine Hoffnung, die kleine Schwester wieder zu finden, konnte ich zwischen den Zeilen spüren. Kai rastet gerne aus. Er benutzt schon mal seine Fäuste, wenn er es für nötig hält. Dabei macht er nicht mal vor seinem Vater halt. Kais Vater scheint auch Geheimnisse zu haben. Shay ist von dem attraktiven Gelehrten begeistert. Dieser Blick!

Ein Dreiergespann, welches sehr sympathisch daher kommt. Ich habe mit den dreien mitgefiebert.
Vor allem Cally konnte mich sehr berühren. Der Kontakt zu Shay hat ihr sehr gut getan. Cally und Shay sind sich gegenseitig eine große Hilfe. Kai scheint bei dieser Freundschaft ein Aussenseiter zu sein. Und dabei hat er doch so um seine Schwester gebangt ......
Mir ging sehr oft beim Lesen durch den Kopf, wozu die Forschung wirklich in der Lage ist. Dieser Endzeitthriller ist eigentlich das wahre Leben. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Viren und Bakterien schon aus den Labors entwichen sind. Man denke nur mal an Genmanipulation. Das hat zwar nichts mit Krankheit zu tun, kann aber krank machen. Wurden wir gefragt, ob wir das wollen?
Hat wirklich jede Grippeepidemie einen normalen Ursprung? Allzu genau möchte ich nicht mehr darüber nachdenken. Wir können eh nichts daran ändern. Genau das macht Angst!

Mein Fazit

Drei junge Menschen, die einem Verbrechen auf der Spur sind, welches die gesamte Menschheit auszulöschen droht.
Das Setting verbreitet eine Atmosphäre, die einen den Duft von Krankenhäuser und Labors förmlich aufdrängt.
Hunger, Verzweiflung und Heimatlosigkeit, treiben die taffen Drei immer weiter. Überall Quarantäne-Zonen, die es zu überwinden gilt. Ein Weg zur Wahrheit, der den Leser fassungslos zurücklässt.
Die Frage die sich mir aufdrängt: Wird denn ganz am Ende überhaupt noch ein Mensch überleben?
Ob mir das Ende gefallen hat? Da es eine Trilogie wird, war dieser fiese Cliffhanger zu erwarten.

Die Autorin hat eine gute Idee genial umgesetzt. Ihr Schreibstil holt den Leser von Anfang an ab. Der Prolog verrät einiges und doch gar nichts.
An Humor fehlt es Teri Terry auch nicht. Besonders schmunzeln musste ich, als Shay ihr photographisches Gedächtnis nutzte, um eine Seite aus "Fifty Shades of Grey" zum besten zu geben. Rote Öhrchen inclusive :-)))

Meine Liebligszitate


>>Bücher sagen eine Menge über Menschen aus, findet ihr nicht?<< (Seite 437)

>>Unberührt von den Sonnenstrahlen ist die Dunkelheit im Licht, ein bloßer Schatten: Dasein im Nichtsein.<<(Seite 404)

>>Sterben ist gar nicht so schwer. Ich habe schon oft zugesehen.<< (Seite 318)

>>Die Welt hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, ist ein Irrenhaus, und wir sind bloß zwei Insassen, die das Geschirr suchen.<< (Seite 302)

>>Der Berg ragt in den Himmel, der Loch glitzert unter uns. So war es, bevor die ersten Menschen kamen; und so wird es auch sein, nachdem wir lange schon zu Staub sind.<<(Seite 263)

Danke Teri Terry.


16.07.2017

Meine Meinung zum Jugendbuch:
Infiziert

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erfahrt ihr in meiner Original Rezension bei mir auf dem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Eine Krankheit geht um, diese Krankheit rafft etliche Menschen dahin, nur wenige überleben, doch gerade die, die überleben haben ein Geheimnis, das bittersüß und bierernst ist, dass es um das Leben geht.
So geht es auch Callie, Shay und Kai. Drei verschiedene Jugendliche, die irgendwie zusammengehören, doch in welcher Form?
Dabei kommt Shay Dingen auf die Spur, die sie selbst niemals wahr haben wollte und doch sich stellen muss.
Gerade hier kommt ihre Gabe, ein Fotografisches Gedächtnis zu haben, sehr deutlich zu Hilfe.
Wie wird sie dieses Abenteuer in das sie ungewollte gestoßen wird, überleben und überstehen?
Das kann euch das Buch beantworten.

Wie ich das Buch empfand:
Recht schnell wurde ich in die Geschichte hineingezogen, dabei musste ich jedoch immer wieder eine kleine Pause einlegen, weil ungewollt hat mich das Thema tiefer getroffen, als mir lieb gewesen war.
Denn ich habe Angst vor Viren und Krankheiten, liegt wohl an meiner eigenen Kindheit.
Und doch ist das Buch eine tolle Unterstützung gewesen zu erkennen, dass es wirklich schlimme Krankheiten gibt und welche, die nicht schlimm sind, und die man recht schnell überstehen kann.
Wie ein Übertragungsweg von einer Krankheit seinen Lauf nimmt, ist nicht immer klar, und meist hilft nicht mal das übersensible Desinfizieren, sondern einfach auch mal das man sich bewusst mit Dingen auseinandersetzt, die Angst machen.

Themen im Buch:
Ich finde die Mischung die Teri hier vor meine Augen malt, wahnsinnig spannend und freue mich schon auf den nächsten Teil der Geschichte.
Einerseits gab es das Thema Auren (okay hier muss ich gestehen, dass ich skeptisch bin), das Thema Leben und Tod, das sehr realistisch wieder gegeben wird, aber auch wie man mit Trauer umgehen muss, wenn gerade alles zusammenbricht, das ist nämlich nicht einfach.
Wie das alles im Buch jedoch zusammengehört, das erfahrt ihr mal wieder im Buch ;).

Schreibstil:
Die Geschichte wird von Shay und Callie erzählt. Dabei sieht man Callie nicht, denn sie ist ein Geist, die mit ihrem kindlichen Gemüt und ihrer unbändigen Wut und ihrer großen Angst hin und wieder das Leben von Shay erschwert, doch ohne Callie geht es nun einmal auch nicht.
Hier finde ich es spannend, wie Teri die zwei Handlungsstränge die doch einer sind zusammenspinnt, und somit die Spannung extrem aufzieht, so das man das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Spannung:
Wie im oberen Beitrag, ist die Spannung wirklich sehr intensiv in diesem Buch. Ein Ereignis überschlägt das andere und das einzige was hier hilft, weiter lesen, sich mitreißen lassen und die Flucht die die Jugendliche erleben mitgehen.
Ein kritischer Blick ist hier jedoch da, denn letztlich war mir schon sehr früh klar, wer eigentlich der Überträger der Krankheit ist.

Empfehlung:
Ihr liebt Geschichten, die euch mitreißen, die euch entführen in eine Welt, die vielleicht wirklich so existieren könnte, und ihr wollt dennoch die Hoffnung nicht aufgeben, dann empfehle ich euch sehr, dieses Buch zur Hand zu nehmen, euch mitreißen zu lassen und vor staunen den Mund offen zu halten.
Achtung: Suchtgefahr!

Bewertung:
Dem Buch gebe ich vier Sterne. Warum nicht fünf? Weil mir einfach zu früh klar war, wer der "Täter" in der Geschichte ist und das fand ich etwas schade. Dennoch hat mich das Buch irre mitgerissen und mitgezogen. Ich wurde eiskalt in die Geschichte hineingezogen und konnte fast nicht von ihr lassen.

Achtung, Suchtgefahr: Die neue Trilogie von Teri Terry! Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor. Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus. Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ... Innovativer Genre-Mix im Jugendbuch: Endzeitthriller mit paranormalen Scifi-Elementen. Hochaktuelles Thema: Epidemien in einer globalisierten Welt.


11.11.2017

Meine Meinung:

Da Teri Terry mich mit ihren Jugendbüchern bis jetzt eigentlich immer überzeugen konnte, stand auch „Infiziert" auf meiner Wunschliste, sobald es erschienen war. Auf der Buchmesse hatte ich dann das große Glück, die Autorin persönlich zu treffen. Natürlich habe ich mir das Buch dann auch vor Ort gekauft und direkt signieren lassen!

Wer schon einmal eine Buchmesse hinter sich hatte, der hat sicherlich noch gut in Erinnerung, wie erschöpft und müde man sich danach fühlt. Dennoch habe ich auf der Heimfahrt gleich mit dem Lesen angefangen - und war von Anfang an wie gefesselt! Ich habe gar nicht gemerkt, wie die Seiten dahinflogen, weil ich mich sofort mitten drin in der Geschichte befunden habe.

Mit Shay, der Protagonistin, habe ich mich gleich angefreundet. Nicht nur, dass sie einen starken Willen hat und sich durchzusetzen weiß, was sie mir von Anfang an sympathisch machte, nein, sie hat auch ein fotografisches Gedächtnis! Ich persönlich bin ein riesiger Bewunderer dieser Fähigkeit und finde es unfassbar faszinierend, wenn sich jemand innerhalb eines kürzesten Zeitraums die verschiedensten Dinge detailliert merken kann. Ich hatte dennoch nicht das Gefühl, dass Shay irgendwie überlegen und zu perfekt wird, im Gegenteil, sie hat auch ihre Schwächen. Ihre Gedanken und Gefühle waren nicht nur stets authentisch, ich hatte meist sogar das Gefühl, mich mitten in ihr drin zu befinden und das Ganze nicht nur mit ihr, sondern als sie zu erleben.



Die Kapitel werden abwechselnd aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: Zuerst einmal natürlich von Shay, aber auch Callie, das verschwundene Mädchen, schildert ihre Sicht der Dinge. Callie ist vom Charakter her Shay nicht unähnlich, auch sie hat einen eisernen Willen. Jedoch war sie mir teilweise ein wenig unheimlich. Sie punktet zwar durchaus mit Sympathie und ihre Handlungen und vor allem ihre Gedanken erschienen mir mehr als nachvollziehbar, doch dass eine Zwölfjährige solche Rachegedanken hegt? Etwas unbehaglich habe ich mich dabei schon gefühlt, gerade gegen Ende hin. Allerdings muss ich zugeben, dass ich, wenn man mir dasselbe angetan hätte, wahrscheinlich ähnlich reagiert hätte. Callie tritt nämlich nicht als Mensch, sondern in einer Art Geist-Form auf. Was genau mit ihr geschehen ist, ist zunächst sehr unklar und hat meine Neugier geweckt. Auf jeden Fall schien es irgendetwas Übernatürliches zu sein. Gegen Ende hin gibt es ein paar Erklärungen, von denen ich allerdings sagen muss, dass sie mich nur bedingt überzeugen konnten. Natürlich handelt es sich hierbei um Fantasy, aber dennoch erhoffe ich mir im zweiten Band ein paar mehr Erklärungen, denn einige unbeantwortete Fragen warf der Mythos um die geheime Forschungseinrichtung und Callie auf jeden Fall auf.

Was hingegen sehr offensichtlich war, ist die Tatsache, dass Callie beziehungsweise ihr Geist oder was auch immer sie jetzt ist, irgendetwas mit der Seuche zu tun hat, die rasant um sich schlägt, grausame Folgen hat und niemanden verschont. Obwohl die Idee an sich nichts Neues ist, so wurde sie hier meiner Meinung nach auf grandiose Weise umgesetzt. Die schonungslose Direktheit, mit der sich der Tod in Großbritannien und auf der ganzen Welt auszubreiten scheint, hat mir so manches Mal die Sprache verschlagen. Obwohl diese Krankheit zweifelhafter Herkunft die ganze Zeit über ein ständiger Begleiter in diesem Buch ist, hat mich jeder einzelne Tod erneut getroffen, ich wurde immer wieder schockiert, von der Handlung mitgerissen und dazu gezwungen, den Atem buchstäblich anzuhalten. Teri Terry hat es wieder einmal geschafft, eine großartige Atmosphäre entstehen zu lassen, aus der ich kaum entfliehen konnte.



Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Fragen: Wer oder was ist Schuld an der Seuche? Und was ist mit dem mysteriösen Dr. 1, von dem Callie erzählt hat?

Diese Fragen gilt es zu beantworten, deshalb zieht Shay auch zusammen mit Kay, Callies Bruder, sowie dem jungen Mädchen selbst los, um den Ursprungspunkt der Seuche zu finden. Dabei wartet eine abenteuerliche Reise auf sie - natürlich auch gespickt mit romantischen Elementen. Das war zwar von Anfang an vorhersehbar, aber meiner Meinung nach wurde die langsam aufkeimende Beziehung zwischen Shay und Kai sehr schön beschrieben. Die mitreißende Handlung stand dennoch im Vordergrund, was mich sehr gefreut hat.



Mit mehreren überraschenden Wendungen wurde die ganze Zeit über eine große Spannung aufgebaut, sodass ich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite sehr genießen konnte.

Obwohl ich schon fest damit gerechnet habe, hat mich der Cliffhanger am Ende wie ein vorbeifahrender Zug erwischt. Ich kann noch immer nicht so recht fassen, dass ich jetzt bis Anfang 2018 auf den zweiten Teil der Trilogie warten muss - eine clevere Marketingstrategie, um Leser auf die Folter zu spannen.

Und obwohl ich aus Erfahrung spreche, dass die Wartezeit auf Folgebände in der Regel keine besonders schöne Zeit ist, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen, wenn ihr Lust auf eine Mischung aus einem spannenden Thriller gespickt mit Fantasyaspekten, tollen Charakteren, vielen Emotionen und ein bisschen Liebe habt!



Fazit:

Mit „Infiziert" konnte mich die Teri Terry erneut begeistern, ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass dies das bis jetzt beste Buch der Autorin ist. Ich habe zwar ein, zwei kleine Kritikpunkte, aber im großen und ganzen konnte mich der Titel mehr als überzeugen. Die fesselnde Atmosphäre und eine Handlung, die im wahrsten Sinne des Wortes infizierend ist, sorgen für ein Leseerlebnis, das auch noch lange nach der letzten Seite anhält. Ich für meinen Teil warte jedenfalls sehnsüchtig auf das Erscheinen des zweiten Bandes mit dem Titel „Manipuliert" und freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit Shay, Callie und Co!


20.09.2017

Endlich ein neuer Roman von meiner Lieblingsautorin Teri Terry! Sie zieht mich einfach mit ihrer Schreibweise, der Schilderung der Gedanken und Gefühle ihrer Hauptpersonen und der spannenden Handlung bei all ihren Büchern in den Bann! Einen Stern Abzug gibt es, weil ich das paranormale Element nicht so mochte - aber das ist echt Jammern auf hohem Niveau. Ich mag das Buch sehr und werde mir auf jeden Fall auch den nächsten Band wünschen!


10.08.2017

Inhalt:
Callie wird seit einem Jahr vermisst, doch ihr Bruder Kai hat sie noch lange nicht aufgegeben und geht jedem Hinweis nach. Shay meldet sich bei Kai, als sie erfährt, dass Callie vermisst wird, denn sie ist sich sicher das Mädchen, kurz bevor sie verschwunden ist, gesehen zu haben. Zusammen machen sich Kai und Shay auf die Suche nach Callie, ohne zu wissen, dass sie in dunkle Machenschaften hineingeraten, denn bei einem Genexperiment ist etwas schief gelaufen, was nun die gesamte Menschheit bedroht. Und die daraus resultierende Epidemie breitet sich rasant schnell aus. Aber was haben die drei damit zu tun?

Meine Meinung:
Das Cover des Buchs ist einfach phänomenal und zieht einen sofort in den Bann. Die blauen Augen starren einen an und rufen: LIES MICH!
Das Buch ist abwechselnd aus Callies und aus Shays Sicht geschrieben, was gerade Anfangs, spannend ist, warum will ich aber nicht spoilern.
Shay wohnt alleine mit ihrer Mutter in einem Dorf in Schottland und gerät in ein Abenteuer, als sie Callie auf einer Vermisstenanzeige wieder erkennt und sich bei Kai meldet. Kai hat Callie auch ein Jahr nach ihrem Verschwinden noch nicht aufgegeben.
Gleich von Anfang an ist das Buch unglaublich spannend und man kann es wirklich nicht mehr weglegen. Besonders auch der Perspektivenwechsel sorgt für sehr viel Spannung. Die Epidemie bedroht die drei und die Frage, woher diese myteriöse und tödliche Krankheit kommt, wirft mehr Fragen auf, als geklärt werden können. Auch Kais Mutter, die Epidemiologin ist, findet keine Antworten. Welche Auswirkung hat diese Epidemie auf die Menschen und werden Callie und ihr Bruder wieder vereint?
Shay und Kai begeben sich zusammen auf eine Reise, um den Ursprung der Epidemie zu finden. Die Reise ist sehr spannend und die beiden müssen viele Hindernisse überwinden, um das Geheimnis zu lösen. Dabei kommen sich die beiden immer näher, aber kann ihre Liebe diese grausame Reise überstehen?
Auch der Scheibstil ist super genial und es macht unheimlich viel Spaß das Buch zu lesen! Aber Achtung es ist ein Mehrteiler mit einem fiesen Cliffhanger und die beiden anderen Teilen sin noch nicht erschienen. ;)

Meine Bewertung:
Ich liebe dieses Buch und kann es gar nicht abwarten den zweiten Teil zu lesen! Teri Terry hat mich nicht enttäuscht und ich bin schon unheimlich gespannt auf den nächsten Teil, denn dieses Buch macht unglaublich Lust auf mehr! Daher bekommt das Buch natürlich auch 5 von 5 Punkte!


20.07.2017

Zum Inhalt

Ein Endzeitthriller, der einen abholt. Ob man will- oder nicht!

Jetzt bin aber ganz stark ins Grübeln gekommen. In "Infiziert" geht es um ein Forschungsprojekt, welches für die Menschheit mehr als gefährlich ist. Das Schlimme daran, so was ist jederzeit auch im realen Leben möglich!

Callie ist ein junges Mädchen, welches in die Fänge der Forscher gelangt ist. Sie sieht in den Labors Dinge, welche ihr große Angst einflößen. Sie schafft es, aus dem Labor auszubrechen; muss aber erkennen, dass ihr Leben niemals wieder so sein wird, wie es einmal war.

Shay ist ein Mädchen, welches sich in ihrer neuen Heimat Killin in Schottland noch nicht richtig eingelebt hat. Sie muss sich gegen einen fiesen Typ in ihrer Schule durchsetzen.
Shay entdeckt eine alte Vermisstenanzeige, von der 12 jährigen Callie. Sie erinnert sich daran, dieses Mädchen am Entführungstag gesehen zu haben. Callie war in das Auto, eines düster wirkenden Mannes, eingestiegen. Shay nimmt Kontakt zu Callies Bruder Kai auf.


Kai ist ein netter Typ, der schon mal die Fäuste fliegen lässt, wenn seine Herzens-Menschen in Gefahr sind. Zu Shay hat er von Anfang an einen guten Draht. Mit ihr macht er sich auf die Suche nach seiner vermissten Schwester.

Viele Menschen erkranken an einem unbekannten Grippevirus und sterben innerhalb kürzester Zeit. Da bemerkt Shay die ersten Symptome bei sich. Mit Kai zusammen beginnt eine Suche nach der Wahrheit, die einen atemlos zurück lässt.

Meine Meinung

Shay und Kay erleben ein grausames Abenteuer, quer durch Schottland. Sie müssen erkennen, dass man nicht an dem Wohl der erkrankten Menschen interessiert ist. Vielmehr versuchen Forscher und die Armee die wahren Gründe für die Epidemie zu vertuschen.
Diese Geschichte hat mich von der ersten Silbe an gefangen genommen. Sie wird aus der Sicht von Shay- und Cally in der Ich-Form erzählt.
Besonders Callys Erzählungen sind spannend. Ihre Erlebnisse, in und außerhalb des Labors, nehmen den Leser auf eine Reise mit, die er im realen Leben niemals so erleben möchte.

Shay gehört zu den wenigen Erkrankten, die überlebt haben. Eine Hetzjagd auf sie lässt sie an der Gerechtigkeit zweifeln. In Kai findet sie die große Liebe und einen Freund, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um sie zu beschützen.
Shay hat eine besondere Gabe. Sie hat ein photographisches Gedächtnis. Sie kann bis ins Detail Erinnerungen wieder aufrufen.

Kai mochte ich besonders gerne. Seine Hoffnung, die kleine Schwester wieder zu finden, konnte ich zwischen den Zeilen spüren. Kai rastet gerne aus. Er benutzt schon mal seine Fäuste, wenn er es für nötig hält. Dabei macht er nicht mal vor seinem Vater halt. Kais Vater scheint auch Geheimnisse zu haben. Shay ist von dem attraktiven Gelehrten begeistert. Dieser Blick!

Ein Dreiergespann, welches sehr sympathisch daher kommt. Ich habe mit den dreien mitgefiebert.
Vor allem Cally konnte mich sehr berühren. Der Kontakt zu Shay hat ihr sehr gut getan. Cally und Shay sind sich gegenseitig eine große Hilfe. Kai scheint bei dieser Freundschaft ein Aussenseiter zu sein. Und dabei hat er doch so um seine Schwester gebangt ......
Mir ging sehr oft beim Lesen durch den Kopf, wozu die Forschung wirklich in der Lage ist. Dieser Endzeitthriller ist eigentlich das wahre Leben. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Viren und Bakterien schon aus den Labors entwichen sind. Man denke nur mal an Genmanipulation. Das hat zwar nichts mit Krankheit zu tun, kann aber krank machen. Wurden wir gefragt, ob wir das wollen?
Hat wirklich jede Grippeepidemie einen normalen Ursprung? Allzu genau möchte ich nicht mehr darüber nachdenken. Wir können eh nichts daran ändern. Genau das macht Angst!

Mein Fazit

Drei junge Menschen, die einem Verbrechen auf der Spur sind, welches die gesamte Menschheit auszulöschen droht.
Das Setting verbreitet eine Atmosphäre, die einen den Duft von Krankenhäuser und Labors förmlich aufdrängt.
Hunger, Verzweiflung und Heimatlosigkeit, treiben die taffen Drei immer weiter. Überall Quarantäne-Zonen, die es zu überwinden gilt. Ein Weg zur Wahrheit, der den Leser fassungslos zurücklässt.
Die Frage die sich mir aufdrängt: Wird denn ganz am Ende überhaupt noch ein Mensch überleben?
Ob mir das Ende gefallen hat? Da es eine Trilogie wird, war dieser fiese Cliffhanger zu erwarten.

Die Autorin hat eine gute Idee genial umgesetzt. Ihr Schreibstil holt den Leser von Anfang an ab. Der Prolog verrät einiges und doch gar nichts.
An Humor fehlt es Teri Terry auch nicht. Besonders schmunzeln musste ich, als Shay ihr photographisches Gedächtnis nutzte, um eine Seite aus "Fifty Shades of Grey" zum besten zu geben. Rote Öhrchen inclusive :-)))

Meine Liebligszitate


>>Bücher sagen eine Menge über Menschen aus, findet ihr nicht?<< (Seite 437)

>>Unberührt von den Sonnenstrahlen ist die Dunkelheit im Licht, ein bloßer Schatten: Dasein im Nichtsein.<<(Seite 404)

>>Sterben ist gar nicht so schwer. Ich habe schon oft zugesehen.<< (Seite 318)

>>Die Welt hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, ist ein Irrenhaus, und wir sind bloß zwei Insassen, die das Geschirr suchen.<< (Seite 302)

>>Der Berg ragt in den Himmel, der Loch glitzert unter uns. So war es, bevor die ersten Menschen kamen; und so wird es auch sein, nachdem wir lange schon zu Staub sind.<<(Seite 263)

Danke Teri Terry.


16.07.2017

Meine Meinung zum Jugendbuch:
Infiziert

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erfahrt ihr in meiner Original Rezension bei mir auf dem Blog.

Inhalt in meinen Worten:
Eine Krankheit geht um, diese Krankheit rafft etliche Menschen dahin, nur wenige überleben, doch gerade die, die überleben haben ein Geheimnis, das bittersüß und bierernst ist, dass es um das Leben geht.
So geht es auch Callie, Shay und Kai. Drei verschiedene Jugendliche, die irgendwie zusammengehören, doch in welcher Form?
Dabei kommt Shay Dingen auf die Spur, die sie selbst niemals wahr haben wollte und doch sich stellen muss.
Gerade hier kommt ihre Gabe, ein Fotografisches Gedächtnis zu haben, sehr deutlich zu Hilfe.
Wie wird sie dieses Abenteuer in das sie ungewollte gestoßen wird, überleben und überstehen?
Das kann euch das Buch beantworten.

Wie ich das Buch empfand:
Recht schnell wurde ich in die Geschichte hineingezogen, dabei musste ich jedoch immer wieder eine kleine Pause einlegen, weil ungewollt hat mich das Thema tiefer getroffen, als mir lieb gewesen war.
Denn ich habe Angst vor Viren und Krankheiten, liegt wohl an meiner eigenen Kindheit.
Und doch ist das Buch eine tolle Unterstützung gewesen zu erkennen, dass es wirklich schlimme Krankheiten gibt und welche, die nicht schlimm sind, und die man recht schnell überstehen kann.
Wie ein Übertragungsweg von einer Krankheit seinen Lauf nimmt, ist nicht immer klar, und meist hilft nicht mal das übersensible Desinfizieren, sondern einfach auch mal das man sich bewusst mit Dingen auseinandersetzt, die Angst machen.

Themen im Buch:
Ich finde die Mischung die Teri hier vor meine Augen malt, wahnsinnig spannend und freue mich schon auf den nächsten Teil der Geschichte.
Einerseits gab es das Thema Auren (okay hier muss ich gestehen, dass ich skeptisch bin), das Thema Leben und Tod, das sehr realistisch wieder gegeben wird, aber auch wie man mit Trauer umgehen muss, wenn gerade alles zusammenbricht, das ist nämlich nicht einfach.
Wie das alles im Buch jedoch zusammengehört, das erfahrt ihr mal wieder im Buch ;).

Schreibstil:
Die Geschichte wird von Shay und Callie erzählt. Dabei sieht man Callie nicht, denn sie ist ein Geist, die mit ihrem kindlichen Gemüt und ihrer unbändigen Wut und ihrer großen Angst hin und wieder das Leben von Shay erschwert, doch ohne Callie geht es nun einmal auch nicht.
Hier finde ich es spannend, wie Teri die zwei Handlungsstränge die doch einer sind zusammenspinnt, und somit die Spannung extrem aufzieht, so das man das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Spannung:
Wie im oberen Beitrag, ist die Spannung wirklich sehr intensiv in diesem Buch. Ein Ereignis überschlägt das andere und das einzige was hier hilft, weiter lesen, sich mitreißen lassen und die Flucht die die Jugendliche erleben mitgehen.
Ein kritischer Blick ist hier jedoch da, denn letztlich war mir schon sehr früh klar, wer eigentlich der Überträger der Krankheit ist.

Empfehlung:
Ihr liebt Geschichten, die euch mitreißen, die euch entführen in eine Welt, die vielleicht wirklich so existieren könnte, und ihr wollt dennoch die Hoffnung nicht aufgeben, dann empfehle ich euch sehr, dieses Buch zur Hand zu nehmen, euch mitreißen zu lassen und vor staunen den Mund offen zu halten.
Achtung: Suchtgefahr!

Bewertung:
Dem Buch gebe ich vier Sterne. Warum nicht fünf? Weil mir einfach zu früh klar war, wer der "Täter" in der Geschichte ist und das fand ich etwas schade. Dennoch hat mich das Buch irre mitgerissen und mitgezogen. Ich wurde eiskalt in die Geschichte hineingezogen und konnte fast nicht von ihr lassen.