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Just me: Wovon man alles nicht stirbt


  • Bestellnummer: 62708
  • ISBN: 978-3-649-62708-1
  • Verlag: Coppenrath Verlag
  • ab 12 Jahre
  • Seiten: 224
  • Format: 14,2 x 21 cm
  • Klappenbroschur
  • Einband: mit offenem Papier, Umlegeklappe und Relieflack

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Kim ist überglücklich, als Lesya in ihre Klasse kommt. Endlich ist da jemand, der wie sie nirgendwo zu passen scheint – wie zwei Puzzlestücke, die im falschen Karton gelandet sind. Lesya malt riesige Wandgemälde und ahnt immer, wie Kim sich fühlt. Niemand darf also erfahren, dass Lesyas Tante kaum zu Hause ist und ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen – vor allem nicht der alte Herr Klose, der Lesya bei den Behörden verpfeifen will. Mit einer Beschwörungsformel wünschen die Mädchen ihrem Nachbarn den Tod an den Hals. Doch dann stirbt der alte Mann tatsächlich und Kim wird es immer mulmiger: Warum benimmt Lesya sich so seltsam? Und wie viele Geheimnisse kann selbst die beste Freundschaft der Welt aushalten? Barbara Zoschke erzählt in ihrem Roman originell und nah an der Zielgruppe. Mit Umlegeklappe.


04.03.2018

Meine Meinung zum Jugendbuch:

Wovon man alles nicht stirbt


Aufmerksamkeit:

Wie immer gibt es genau diesen Punkt auf meinem Blog zu entdecken.



Inhalt in meinen Worten:

Kim liebt ihre Klassenkameradin als beste Freundin, denn diese hat eine wirkliche Menge mitgemacht. Sie ist nach Deutschland gekommen, weil ihre Eltern im Gefängnis sitzen, weil sie Reporter sind, dort muss Lesya sich mit der deutschen Sprache, mit den Sitten und Gebräuchen und mit anderen Dingen durchschlagen und das bewundert Kim sehr. Doch Kim ahnt nicht, das hinter der Fassade die sie sieht etwas viel traurigeres und viel tieferes liegt, und das der Freund ihrer Mutter und Lesya ein bittersüßes Geheimnis haben und letztlich als alles auffliegt Lesya geholfen werden kann, doch hält die Freundschaft die wirkliche Wahrheit aus, oder ist das ein Bruch der Freundschaft?

Wer ist eigentlich Tante Lo, warum sitzt sie auf dem Balkon und warum sagt sie immer Fahrrad Klose ist kein böser Mann? Tja, da müsst ihr das Buch entdecken.



Wie ich das gelesene empfand:

Ich bin relativ gut in diese Geschichte gekommen, ich musste mich nur an die ICHform gewöhnen, das gelang aber recht schnell. So lerne ich Kim kennen, die es im Grunde gerade auch nicht einfach hat, denn sie ist Halbwaise und das noch nicht lange, und der Freund ihrer Mutter, den mag sie nicht, weil er einfach nicht angemessen mit der Mutter umgehen kann. Was hinter diesem Mann steckt erfahre ich auch im Buch aber eher im letzten Drittel. Ich kann euch sagen, hier hat die Autorin Themen aufgegriffen die auch Heute sich abspielen können und die alles andere als Schwarzweiß sind, sie sind hart und nicht jeder würde das, was die beste Freundin von Kim erleben musste aushalten. Nicht jeder würde mit dreizehn oder gar jünger es schaffen, was Lesya geschafft hat.

Zum Glück fliegt dennoch ab der Mitte des Buches alles auf und es kommt Hilfe, die zwar nicht unbedingt das ist, was Kim und Lesya sich gewünscht hätten, aber manchmal ist Hilfe eben anders als man es erwartet oder gewünscht hat und es ist dennoch nicht schlechter.

Sind Lesya und Kim gerade am Anfang unzertrennlich und es gibt sie nur noch im Doppelpack muss Kim gerade am Ende wieder feststellen, es gibt ein Leben ohne Lesya und sie muss sich entscheiden was mit ihrer Tante Lo passiert so wie auch mit der Freundschaft mit Mirko, denn der Hauttest sagte ja klar was Sache ist. Was der Hauttest ist, ein Test ob man sich mag. Wie es zu diesem Hauttest gekommen ist und was dieser noch aussagt, das erfahrt ihr, wenn ihr zum Buch greift.


Charaktere:

Die Geschichte ist wie gesagt aus Kim´s Sicht geschrieben und diese ist auch am meisten skizziert, so wie Ricco der ein wirklicher A.... ist und definitiv nicht gut mit den Dingen umgeht. Lesya ist auch gut dargestellt, vor allem die Problematik mit der sie sich herumschlagen muss, und ich kann euch sagen, hier hat sie meinen Respekt denn wie gesagt nicht jeder würde das, was sie erlebte so gut überstehen, und doch gibt es Beispiele die zeigen, in der Not kann man alles schaffen, man muss nur den Mut haben.

Die Mutter von Kim ist irgendwie wichtig und irgendwie nicht, ich glaube deswegen ist sie mir auch so grau vorgekommen und irgendwie nicht richtig bei mir angekommen. Dagegen schaffte es ein Huhn mich einzunehmen und mich zum staunen zu bringen.

Letztlich sind nicht alle Charaktere gut geformt und doch gerade die die es sind, bringen das Leben in die Geschichte.


Kritik:

Zwischendrin tat ich mir jedoch auch ein klein wenig schwer mit diesem Buch, denn es war mir dann irgendwann zu Teeniehaft und ich hatte das Gefühl für manches doch schon zu alt zu sein, zum anderen fand ich durch die ICHform wurde es manchmal schwer wirklich länger am Stück zu lesen – dennoch wurde der Bogen von der Autorin gut gespannt. Am Ende fand ich gerade die Geschichte mit der Beerdigung einen runden Abschluss und damit lies ich dann Kim auch stehen und durfte wieder im Hier und Jetzt ankommen.



Themen:

Einerseits wird angesprochen, wie es ist ein Elternteil zu verlieren und wie schwer es dann sein kann, zum anderen wird aber auch eine Drogenschmugglerei angesprochen und wie es ist als Flüchtling die Welt zu sehen, also Themen die heute auch sehr großen Augenmerk von uns verlangen, deswegen finde ich es super das sie Kind/Jugendlich gut dargestellt werden und somit schon die kleinen damit in Berührung kommen, ohne das es zu aufgezwungen oder schwierig wird.


Empfehlung:

Dieses Buch kann ich empfehlen an alle die es lieben Sommergefühle mit einem Hauch Spannung zu erleben, dieses Buch ist kreativ und doch auch schwer in sich und gleichzeitig lieblich wie der Sonnenaufgang und klebrig wie Honig auf der Hand, zusammen ergibt diese Mischung ein Buch für jung gebliebene und Teenager die auch schwere Themen nicht scheuen und sich dennoch überraschen lassen möchten.



Bewertung:

Ich gebe der Geschichte von Kim und Lesya vier Sterne und hoffe das Kim viele Kinder trifft, denen sie ihre Geschichte erzählen kann und damit Mut, Kraft und auch ein klein wenig Ausdauer schenken kann.

Kim ist überglücklich, als Lesya in ihre Klasse kommt. Endlich ist da jemand, der wie sie nirgendwo zu passen scheint – wie zwei Puzzlestücke, die im falschen Karton gelandet sind. Lesya malt riesige Wandgemälde und ahnt immer, wie Kim sich fühlt. Niemand darf also erfahren, dass Lesyas Tante kaum zu Hause ist und ihre Eltern in der Ukraine im Gefängnis sitzen – vor allem nicht der alte Herr Klose, der Lesya bei den Behörden verpfeifen will. Mit einer Beschwörungsformel wünschen die Mädchen ihrem Nachbarn den Tod an den Hals. Doch dann stirbt der alte Mann tatsächlich und Kim wird es immer mulmiger: Warum benimmt Lesya sich so seltsam? Und wie viele Geheimnisse kann selbst die beste Freundschaft der Welt aushalten? Barbara Zoschke erzählt in ihrem Roman originell und nah an der Zielgruppe. Mit Umlegeklappe.


04.03.2018

Meine Meinung zum Jugendbuch:

Wovon man alles nicht stirbt


Aufmerksamkeit:

Wie immer gibt es genau diesen Punkt auf meinem Blog zu entdecken.



Inhalt in meinen Worten:

Kim liebt ihre Klassenkameradin als beste Freundin, denn diese hat eine wirkliche Menge mitgemacht. Sie ist nach Deutschland gekommen, weil ihre Eltern im Gefängnis sitzen, weil sie Reporter sind, dort muss Lesya sich mit der deutschen Sprache, mit den Sitten und Gebräuchen und mit anderen Dingen durchschlagen und das bewundert Kim sehr. Doch Kim ahnt nicht, das hinter der Fassade die sie sieht etwas viel traurigeres und viel tieferes liegt, und das der Freund ihrer Mutter und Lesya ein bittersüßes Geheimnis haben und letztlich als alles auffliegt Lesya geholfen werden kann, doch hält die Freundschaft die wirkliche Wahrheit aus, oder ist das ein Bruch der Freundschaft?

Wer ist eigentlich Tante Lo, warum sitzt sie auf dem Balkon und warum sagt sie immer Fahrrad Klose ist kein böser Mann? Tja, da müsst ihr das Buch entdecken.



Wie ich das gelesene empfand:

Ich bin relativ gut in diese Geschichte gekommen, ich musste mich nur an die ICHform gewöhnen, das gelang aber recht schnell. So lerne ich Kim kennen, die es im Grunde gerade auch nicht einfach hat, denn sie ist Halbwaise und das noch nicht lange, und der Freund ihrer Mutter, den mag sie nicht, weil er einfach nicht angemessen mit der Mutter umgehen kann. Was hinter diesem Mann steckt erfahre ich auch im Buch aber eher im letzten Drittel. Ich kann euch sagen, hier hat die Autorin Themen aufgegriffen die auch Heute sich abspielen können und die alles andere als Schwarzweiß sind, sie sind hart und nicht jeder würde das, was die beste Freundin von Kim erleben musste aushalten. Nicht jeder würde mit dreizehn oder gar jünger es schaffen, was Lesya geschafft hat.

Zum Glück fliegt dennoch ab der Mitte des Buches alles auf und es kommt Hilfe, die zwar nicht unbedingt das ist, was Kim und Lesya sich gewünscht hätten, aber manchmal ist Hilfe eben anders als man es erwartet oder gewünscht hat und es ist dennoch nicht schlechter.

Sind Lesya und Kim gerade am Anfang unzertrennlich und es gibt sie nur noch im Doppelpack muss Kim gerade am Ende wieder feststellen, es gibt ein Leben ohne Lesya und sie muss sich entscheiden was mit ihrer Tante Lo passiert so wie auch mit der Freundschaft mit Mirko, denn der Hauttest sagte ja klar was Sache ist. Was der Hauttest ist, ein Test ob man sich mag. Wie es zu diesem Hauttest gekommen ist und was dieser noch aussagt, das erfahrt ihr, wenn ihr zum Buch greift.


Charaktere:

Die Geschichte ist wie gesagt aus Kim´s Sicht geschrieben und diese ist auch am meisten skizziert, so wie Ricco der ein wirklicher A.... ist und definitiv nicht gut mit den Dingen umgeht. Lesya ist auch gut dargestellt, vor allem die Problematik mit der sie sich herumschlagen muss, und ich kann euch sagen, hier hat sie meinen Respekt denn wie gesagt nicht jeder würde das, was sie erlebte so gut überstehen, und doch gibt es Beispiele die zeigen, in der Not kann man alles schaffen, man muss nur den Mut haben.

Die Mutter von Kim ist irgendwie wichtig und irgendwie nicht, ich glaube deswegen ist sie mir auch so grau vorgekommen und irgendwie nicht richtig bei mir angekommen. Dagegen schaffte es ein Huhn mich einzunehmen und mich zum staunen zu bringen.

Letztlich sind nicht alle Charaktere gut geformt und doch gerade die die es sind, bringen das Leben in die Geschichte.


Kritik:

Zwischendrin tat ich mir jedoch auch ein klein wenig schwer mit diesem Buch, denn es war mir dann irgendwann zu Teeniehaft und ich hatte das Gefühl für manches doch schon zu alt zu sein, zum anderen fand ich durch die ICHform wurde es manchmal schwer wirklich länger am Stück zu lesen – dennoch wurde der Bogen von der Autorin gut gespannt. Am Ende fand ich gerade die Geschichte mit der Beerdigung einen runden Abschluss und damit lies ich dann Kim auch stehen und durfte wieder im Hier und Jetzt ankommen.



Themen:

Einerseits wird angesprochen, wie es ist ein Elternteil zu verlieren und wie schwer es dann sein kann, zum anderen wird aber auch eine Drogenschmugglerei angesprochen und wie es ist als Flüchtling die Welt zu sehen, also Themen die heute auch sehr großen Augenmerk von uns verlangen, deswegen finde ich es super das sie Kind/Jugendlich gut dargestellt werden und somit schon die kleinen damit in Berührung kommen, ohne das es zu aufgezwungen oder schwierig wird.


Empfehlung:

Dieses Buch kann ich empfehlen an alle die es lieben Sommergefühle mit einem Hauch Spannung zu erleben, dieses Buch ist kreativ und doch auch schwer in sich und gleichzeitig lieblich wie der Sonnenaufgang und klebrig wie Honig auf der Hand, zusammen ergibt diese Mischung ein Buch für jung gebliebene und Teenager die auch schwere Themen nicht scheuen und sich dennoch überraschen lassen möchten.



Bewertung:

Ich gebe der Geschichte von Kim und Lesya vier Sterne und hoffe das Kim viele Kinder trifft, denen sie ihre Geschichte erzählen kann und damit Mut, Kraft und auch ein klein wenig Ausdauer schenken kann.