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Mind Games


  • Bestellnummer: 66712
  • ISBN: 978-3-649-66712-4
  • Verlag: Coppenrath Verlag
  • Übersetzer: Knese, Petra
  • ab 14 Jahre
  • Seiten: 464
  • Format: 14,2 x 21,0 cm
  • Hardcover mit Schutzumschlag
  • Einband: mit Hologrammfolie und Spotlack

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Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern … Der neue Jugendbuch-Bestseller von "Gelöscht"-Autorin Teri Terry.


FSC


24.07.2015

Schöne neue "Virtuelle" Welt!
Immer online? Im London der Zukunft ist dies real geworden, auch ohne Google Glasses oder Smartphones, denn jeder erhält mit 10 Jahren ein Hirnimplantat, dass den Zugang zum virtuellen Leben ermöglicht. Schulunterricht findet zum großen Teil digital statt, ebenso wie soziale Kontakte und Freizeitgestaltung. Denn in der virtuellen Welt ist alles schöner, besser und einfacher.

Die 17jährige Luna ist Schülerin des Abschlussjahrgangs und eine „Verweigerin“. Sie möchte die virtuelle Welt nicht nutzen, sie behagt ihr nicht – aus mehreren Gründen reagiert sie rebellisch, sie ist eine Außenseiterin mit nur wenigen Freunden. Der Schuldirektorin sind Verweigerer, wie Luna, ein Dorn im Auge.

Umso mehr wundert sie sich, als Luna von der mächtigen Firma PareCo, zu einem Einstellungstest geladen wird und eines der begehrten Stipendien für ein Studium oder besser noch – einen Job bei PareCo ergattert.
In der Testwoche schließt sie Freundschaft mit dem begnadeten Hacker Gecko, der ihr einen besonderen Weg in die virtuelle Welt zeigt. Schon die Umstände dieses Tests sind mysteriös, aber nun soll Luna mit den anderen Auserwählten auf die unzugängliche Insel gebracht werden, das Herz PareCos. Und damit beginnt eine Entdeckungsreise, wie sie spannender und gefährlicher nicht sein kann. Den Leser erwarten einige überraschende Wendungen und ein fulminantes Showdown, mit dem man garantiert nicht gerechnet hat.

Eine fesselnde Dystopie irgendwo zwischen Matrix und Inception auf Schauplätzen von Tron, die einen irgendwann fragen lässt:
Was ist Realität oder wie real ist das menschliche Bewusstsein?

Ein überaus intelligentes und hochspannendes Jugendbuch, das sich ohne Zweifel messen kann mit dem Riesenerfolg „Tribute von Panem“, aber leider sicherlich nicht einfach zu verfilmen wäre.

Mein Fazit:
Eine klare Empfehlung für das Alter 14 bis 99 Jahre! ;)


22.07.2015

Eine spannende, Technik fokussierte Dystopie mit einigen Schwächen

Zum Inhalt:
Luna ist eine Außenseiterin, da sie zu der kleinen Gruppe der Verweigerer gehört. Anders als ihre (wenigen) Freunde, ihre Mitschüler und überhaupt fast alle ihre Mitmenschen hat Luna kein Implantat der allgegenwärtigen Firma PareCo im Kopf, ist nicht tagelang online und lebt ihr Leben nicht fast ausschließlich virtuell. Denn Luna hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas erfahren sollte. Doch eines Tages muss sich Luna ihrem Schicksal stellen…

Zur Gestaltung:
Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet. Schon das Cover sticht mit seiner Hologrammfolie und dem Spotlack deutlich aus der breiten Masse der Bücher hervor. Die grafische Gestaltung lässt mit ihrem auf den ersten Blick floral anmutenden Muster viel Raum für Interpretation (insbesondere, wenn man das Buch bereits gelesen hat) und passt für meinen Geschmack sehr gut zum Inhalt. Das dicke, griffige Papier sowie ein farblich passendes Lesebändchen runden den positiven Gesamteindruck ab.

Meine Meinung:
„Mind Games“ ist der neueste, eigenständige Roman der Bestseller-Autorin Teri Terry, die mit ihrer dystopischen „Gelöscht“-Trilogie weltweit bekannt wurde. Wie schon in der „Gelöscht“-Trilogie dreht sich der Plot auch in „Mind Games“ um das zentrale Thema der möglichen Auswirkungen des technischen Fortschritts auf das menschliche Verhalten und Miteinander. „Wie weit darf technologischer Fortschritt gehen“ und „Was ist ethisch noch vertretbar“ sind zwei Grundfragen, die „Mind Games“ unterschwellig aber stets präsent begleiten.

Die rd. 460 Seiten starke Story ist in sieben Teile (grafisch abgesetzt und jeweils mit einem Zitat versehen) und insgesamt 49 Kapitel aufgeteilt, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Das Grundthema ist schnell verstanden und die Anzahl der Charaktere ist zu Anfang recht überschaubar. Der Spannungsbogen entwickelt sich vergleichsweise langsam, aber stetig. Teilweise hatte das Buch zwischendurch für meinen Geschmack allerdings ein paar Längen. Gerade zu Beginn würde ich „Mind Games“ als dystopisches Jugendbuch klassifizieren. Im letzten Drittel, in dem Spannung und Action deutlich zunehmen, kommen auch durchaus Thriller-Elemente hinzu, so dass sich die Story insgesamt sowohl für jugendliche (Altersempfehlung ab 14 Jahre) als auch für erwachsene Leser eignet.

Die Charaktere, die Teri Terry für „Mind Games“ entworfen hat, lassen sich m. E. relativ gut in zwei Läger teilen: Auf der einen Seite neben der Protagonistin Luna noch eine Handvoll weiterer Charaktere, die ich als gut herausgearbeitet und sehr individuell empfunden habe und auf der anderen Seite eine Vielzahl von Charakteren, die im gesamten Verlauf der Geschichte irgendwie „blass und zweidimensional“ geblieben sind. Vielleicht hat die Autorin dies bewusst als Stilmittel eingesetzt, was für den Plot der Geschichte nicht unpassend wäre. Ich persönlich mag „giffige“ und individuelle Charaktere allerdings lieber.

Alles in Allem hat mich „Mind Games“ trotz einiger Längen gut unterhalten, was sicherlich im Wesentlichen an der faszinierenden Grundidee und deren guter Umsetzung liegt. Das passende und überzeugende Finale war mir persönlich allerdings viel zu kurz und fast schon überhastet. Bis kurz vor dem Ende hatte ich sogar echte Zweifel, dass die Autorin ihre Geschichte noch zu einem befriedigenden Abschluss bringen würde. Insgesamt hätte ich mir in den rd. ersten 2/3 des Buches rd. 50 Seiten weniger gewünscht und dafür zum Finale diese Seiten dann mehr. Das hätte der Geschichte aus meiner Sicht sehr gut getan.

Noch eine Anmerkung für die Fans der „Gelöscht“-Trilogie: „Mind Games“ ist wie bereits erwähnt ein eigenständiger Roman, der nichts mit der Trilogie zu tun hat. Dennoch hat es sich Teri Terry nicht nehmen lassen, einen Querverweis auf die Trilogie einzubauen (S. 385 ff.)

FAZIT:
Aufbauend auf einer faszinierenden wie gleichzeitig beängstigenden Grundidee hat Teri Terry eine spannende und gut unterhaltende Dystopie entwickelt, die allerdings zwischendurch ein paar Längen aufweist und mit einem zwar überzeugenden, aber auch überhastet wirkenden Finale endet. (Nicht nur) für Fans der „Gelöscht“-Trilogie dennoch mit Sicherheit eine Leseempfehlung.


20.07.2015

Fazit:

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann. Es war total spannend und das war für mich auch durchgehend. Es ist ein wirklich schönes, spannendes Buch, was man gelesen haben muss.

Bewertung:

Das Buch hält mich von Anfang an gefangen, da es so spannend geschrieben ist.

Schon der Anfang ist mega lustig und ich merke was Luna für eine ist. Nämlich eine Verweigern der virtuellen Welt. Dort treffen sich die Leute mit ihren gesamten Körper an Orten und ihr eigener Körper ist dadurch abgeschaltet. Erinnert bisschen an Matrix, nur das sie es wissen und auch noch normal leben.

Also wieder zurück zu Luna. Luna ist intelligent, versteckt es aber lieber. Irgendwas hält sie davon ab, in die virtuelle Welt abzutauchen. Sie lässt sich nicht so leicht in die Ecke treiben.

Dann ist da noch Gecko. Der Typ ist mir ja mega sympathisch, da er einfach nicht so ist wie die Anderen und mit den Strom mit schwimmt. Außerdem weiß er viel mehr über PareCo als er sagen möchte und das bringt einfach jede Menge Spannung in das Buch. Schon etwas geheimnisvoll und wer mag sowas nicht ;)

Und dann gab es noch diverse andere Charaktere. Diese fand ich alle sehr realistisch. Da gibt es natürlich die Machthungrigen, die einen absolut nicht sympathisch waren. Diesen Machthunger konnte ich aber nachvollziehen. Dann gibt es natürlich auch die loyalen und illoyalen Freunde oder die, die es werden wollen. Alles ganz gut gestaltet.

Und die Geschichte, wie oben schon geschrieben, war wirklich spannend. Ich hätte das Buch einfach an einem Tag verschlingen können. Da ich es aber in einer Leserunde gelesen habe, musste ich mich etwas zurück halten.

Eine Welt voller Geheimnisse, wo ich einfach weiterlesen muss. Ich habe mich die ganze Zeit einfach total viel gefragt und da ich wissen wollte, wie es weitergeht, musste da weitergelesen werden


03.07.2015

In Lunas Welt ist jeder immer online. Ermöglicht wird dies durch ein Implantat. Nur Luna verweigert sich dem System und lehnt den Eingriff ab. Um so überraschter ist sie, als sie von dem Entwicklerkonzern ParaCo ein Jobangebot bekommt. Sie muss sich verschiedenen Tests unterziehen und kann sich bald nicht mehr davor verstecken wer sie wirklich ist.
Mind Games ist ein abgeschlossenes Buch und lässt sich in die Genre SciFi und Jugendthriller einordnen.
Die Geschichte ist außergewöhnlich und wenig vorhersehbar, was für ein hohes Maß an Spannung sorgt. Es passiert unglaublich viel in der Story und das auch Schlag auf Schlag. Rasant und actiongeladen spielt diese Buch wirklich mit dem Kopf des Lesers und sorgt für einige Überraschungen.
Die Autorin hat es extrem gut verstanden mich an die Geschichte zu fesseln. Der Leser begleitet Luna durch das komplette Buch und lernt durch ihre Augen die sehr komplexe Welt kennen. Luna war ein vielfältiger Charakter der einem schnell ans Herz wächst, es hat Spaß gemacht mit ihr die verschiedenen virtuellen Räume zu entdecken und mit angehaltenen Atem habe ich ihre Suche nach der Wahrheit verfolgt.
Nein mit der Auflösung hatte ich nicht gerechnet und ich bin immernoch ein wenig traumatisiert, da hilft es nur wenn ich noch eine Weile in den bezaubernden Kaleidoskopmustern des Covers versinke.
"Mind Games" ist ein sehr überzeugender Zukunftsthriller, der rundherum gelungen ist und den Leser mitnimmt auf eine spannende Reise. Kopfkino ist bei diesem Buch garantiert und irgendwann fragt man sich: Was ist real?


03.07.2015

In einer Welt, in der Rationalität das wichtigste Gut ist und ein Großteil der Gesellschaft seine Zeit nur noch in der virtuellen Welt verbringt, ist Luna eine Außenseiterin. Weil sie sich der Technik verweigert, die den anderen ein Leben ermöglicht, indem sie in jedem Augenblick online sein und sich mit jedem virtuell treffen und alles machen können, steht ihr eine Zukunft ohne Aufstiegsmöglichkeit und wirkliche Perspektive bevor. Doch dann wird sie unerwartet zu einem Einstufungstest eingeladen, den die weltweit wichtigste Firma PareCo zur Vergabe von Studien- und Arbeitsplätzen veranstaltet und zusammen mit dem Hacker Gecko findet sie sich plötzlich in einem undurchschaubaren Machtkampf wieder.

Die Idee zu "Mind Games" ist unwiderstehlich interessant und auch das wunderhübsche Cover verführt einen dazu, zu diesem Buch zu greifen. Der Beginn der Geschichte ist lustig und spannend, der Schreibstil mühelos und flott zu lesen. Allerdings lässt die Geschichte schon nach dem Einstufungstest nach. Die Figuren bleiben bis auf Luna leider sehr farblos, was besonders bei Gecko schade ist. Über ihn hätte es bestimmt einiges zu erfahren gegeben. Die Liebesgeschichte ist ebenfalls so wenig präsent, dass man auch auf sie hätte verzichten können. Vieles passiert zu zufällig, als das es einen noch überraschen könnte. und die letzten 50 Seiten sind so konfus und vollgepackt, dass ich zum Ende hin froh war die letzte Seite erreicht zu haben. Die netten Zitate zu jedem neuen Teil im Buch waren da Lichtblicke.

Schade, ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Letzten Endes konnte mich diese durchschnittliche Jugendbuchgeschichte aber nicht von sich überzeugen.

Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern … Der neue Jugendbuch-Bestseller von "Gelöscht"-Autorin Teri Terry.


FSC


24.07.2015

Schöne neue "Virtuelle" Welt!
Immer online? Im London der Zukunft ist dies real geworden, auch ohne Google Glasses oder Smartphones, denn jeder erhält mit 10 Jahren ein Hirnimplantat, dass den Zugang zum virtuellen Leben ermöglicht. Schulunterricht findet zum großen Teil digital statt, ebenso wie soziale Kontakte und Freizeitgestaltung. Denn in der virtuellen Welt ist alles schöner, besser und einfacher.

Die 17jährige Luna ist Schülerin des Abschlussjahrgangs und eine „Verweigerin“. Sie möchte die virtuelle Welt nicht nutzen, sie behagt ihr nicht – aus mehreren Gründen reagiert sie rebellisch, sie ist eine Außenseiterin mit nur wenigen Freunden. Der Schuldirektorin sind Verweigerer, wie Luna, ein Dorn im Auge.

Umso mehr wundert sie sich, als Luna von der mächtigen Firma PareCo, zu einem Einstellungstest geladen wird und eines der begehrten Stipendien für ein Studium oder besser noch – einen Job bei PareCo ergattert.
In der Testwoche schließt sie Freundschaft mit dem begnadeten Hacker Gecko, der ihr einen besonderen Weg in die virtuelle Welt zeigt. Schon die Umstände dieses Tests sind mysteriös, aber nun soll Luna mit den anderen Auserwählten auf die unzugängliche Insel gebracht werden, das Herz PareCos. Und damit beginnt eine Entdeckungsreise, wie sie spannender und gefährlicher nicht sein kann. Den Leser erwarten einige überraschende Wendungen und ein fulminantes Showdown, mit dem man garantiert nicht gerechnet hat.

Eine fesselnde Dystopie irgendwo zwischen Matrix und Inception auf Schauplätzen von Tron, die einen irgendwann fragen lässt:
Was ist Realität oder wie real ist das menschliche Bewusstsein?

Ein überaus intelligentes und hochspannendes Jugendbuch, das sich ohne Zweifel messen kann mit dem Riesenerfolg „Tribute von Panem“, aber leider sicherlich nicht einfach zu verfilmen wäre.

Mein Fazit:
Eine klare Empfehlung für das Alter 14 bis 99 Jahre! ;)


22.07.2015

Eine spannende, Technik fokussierte Dystopie mit einigen Schwächen

Zum Inhalt:
Luna ist eine Außenseiterin, da sie zu der kleinen Gruppe der Verweigerer gehört. Anders als ihre (wenigen) Freunde, ihre Mitschüler und überhaupt fast alle ihre Mitmenschen hat Luna kein Implantat der allgegenwärtigen Firma PareCo im Kopf, ist nicht tagelang online und lebt ihr Leben nicht fast ausschließlich virtuell. Denn Luna hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas erfahren sollte. Doch eines Tages muss sich Luna ihrem Schicksal stellen…

Zur Gestaltung:
Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet. Schon das Cover sticht mit seiner Hologrammfolie und dem Spotlack deutlich aus der breiten Masse der Bücher hervor. Die grafische Gestaltung lässt mit ihrem auf den ersten Blick floral anmutenden Muster viel Raum für Interpretation (insbesondere, wenn man das Buch bereits gelesen hat) und passt für meinen Geschmack sehr gut zum Inhalt. Das dicke, griffige Papier sowie ein farblich passendes Lesebändchen runden den positiven Gesamteindruck ab.

Meine Meinung:
„Mind Games“ ist der neueste, eigenständige Roman der Bestseller-Autorin Teri Terry, die mit ihrer dystopischen „Gelöscht“-Trilogie weltweit bekannt wurde. Wie schon in der „Gelöscht“-Trilogie dreht sich der Plot auch in „Mind Games“ um das zentrale Thema der möglichen Auswirkungen des technischen Fortschritts auf das menschliche Verhalten und Miteinander. „Wie weit darf technologischer Fortschritt gehen“ und „Was ist ethisch noch vertretbar“ sind zwei Grundfragen, die „Mind Games“ unterschwellig aber stets präsent begleiten.

Die rd. 460 Seiten starke Story ist in sieben Teile (grafisch abgesetzt und jeweils mit einem Zitat versehen) und insgesamt 49 Kapitel aufgeteilt, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Das Grundthema ist schnell verstanden und die Anzahl der Charaktere ist zu Anfang recht überschaubar. Der Spannungsbogen entwickelt sich vergleichsweise langsam, aber stetig. Teilweise hatte das Buch zwischendurch für meinen Geschmack allerdings ein paar Längen. Gerade zu Beginn würde ich „Mind Games“ als dystopisches Jugendbuch klassifizieren. Im letzten Drittel, in dem Spannung und Action deutlich zunehmen, kommen auch durchaus Thriller-Elemente hinzu, so dass sich die Story insgesamt sowohl für jugendliche (Altersempfehlung ab 14 Jahre) als auch für erwachsene Leser eignet.

Die Charaktere, die Teri Terry für „Mind Games“ entworfen hat, lassen sich m. E. relativ gut in zwei Läger teilen: Auf der einen Seite neben der Protagonistin Luna noch eine Handvoll weiterer Charaktere, die ich als gut herausgearbeitet und sehr individuell empfunden habe und auf der anderen Seite eine Vielzahl von Charakteren, die im gesamten Verlauf der Geschichte irgendwie „blass und zweidimensional“ geblieben sind. Vielleicht hat die Autorin dies bewusst als Stilmittel eingesetzt, was für den Plot der Geschichte nicht unpassend wäre. Ich persönlich mag „giffige“ und individuelle Charaktere allerdings lieber.

Alles in Allem hat mich „Mind Games“ trotz einiger Längen gut unterhalten, was sicherlich im Wesentlichen an der faszinierenden Grundidee und deren guter Umsetzung liegt. Das passende und überzeugende Finale war mir persönlich allerdings viel zu kurz und fast schon überhastet. Bis kurz vor dem Ende hatte ich sogar echte Zweifel, dass die Autorin ihre Geschichte noch zu einem befriedigenden Abschluss bringen würde. Insgesamt hätte ich mir in den rd. ersten 2/3 des Buches rd. 50 Seiten weniger gewünscht und dafür zum Finale diese Seiten dann mehr. Das hätte der Geschichte aus meiner Sicht sehr gut getan.

Noch eine Anmerkung für die Fans der „Gelöscht“-Trilogie: „Mind Games“ ist wie bereits erwähnt ein eigenständiger Roman, der nichts mit der Trilogie zu tun hat. Dennoch hat es sich Teri Terry nicht nehmen lassen, einen Querverweis auf die Trilogie einzubauen (S. 385 ff.)

FAZIT:
Aufbauend auf einer faszinierenden wie gleichzeitig beängstigenden Grundidee hat Teri Terry eine spannende und gut unterhaltende Dystopie entwickelt, die allerdings zwischendurch ein paar Längen aufweist und mit einem zwar überzeugenden, aber auch überhastet wirkenden Finale endet. (Nicht nur) für Fans der „Gelöscht“-Trilogie dennoch mit Sicherheit eine Leseempfehlung.


20.07.2015

Fazit:

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann. Es war total spannend und das war für mich auch durchgehend. Es ist ein wirklich schönes, spannendes Buch, was man gelesen haben muss.

Bewertung:

Das Buch hält mich von Anfang an gefangen, da es so spannend geschrieben ist.

Schon der Anfang ist mega lustig und ich merke was Luna für eine ist. Nämlich eine Verweigern der virtuellen Welt. Dort treffen sich die Leute mit ihren gesamten Körper an Orten und ihr eigener Körper ist dadurch abgeschaltet. Erinnert bisschen an Matrix, nur das sie es wissen und auch noch normal leben.

Also wieder zurück zu Luna. Luna ist intelligent, versteckt es aber lieber. Irgendwas hält sie davon ab, in die virtuelle Welt abzutauchen. Sie lässt sich nicht so leicht in die Ecke treiben.

Dann ist da noch Gecko. Der Typ ist mir ja mega sympathisch, da er einfach nicht so ist wie die Anderen und mit den Strom mit schwimmt. Außerdem weiß er viel mehr über PareCo als er sagen möchte und das bringt einfach jede Menge Spannung in das Buch. Schon etwas geheimnisvoll und wer mag sowas nicht ;)

Und dann gab es noch diverse andere Charaktere. Diese fand ich alle sehr realistisch. Da gibt es natürlich die Machthungrigen, die einen absolut nicht sympathisch waren. Diesen Machthunger konnte ich aber nachvollziehen. Dann gibt es natürlich auch die loyalen und illoyalen Freunde oder die, die es werden wollen. Alles ganz gut gestaltet.

Und die Geschichte, wie oben schon geschrieben, war wirklich spannend. Ich hätte das Buch einfach an einem Tag verschlingen können. Da ich es aber in einer Leserunde gelesen habe, musste ich mich etwas zurück halten.

Eine Welt voller Geheimnisse, wo ich einfach weiterlesen muss. Ich habe mich die ganze Zeit einfach total viel gefragt und da ich wissen wollte, wie es weitergeht, musste da weitergelesen werden


03.07.2015

In Lunas Welt ist jeder immer online. Ermöglicht wird dies durch ein Implantat. Nur Luna verweigert sich dem System und lehnt den Eingriff ab. Um so überraschter ist sie, als sie von dem Entwicklerkonzern ParaCo ein Jobangebot bekommt. Sie muss sich verschiedenen Tests unterziehen und kann sich bald nicht mehr davor verstecken wer sie wirklich ist.
Mind Games ist ein abgeschlossenes Buch und lässt sich in die Genre SciFi und Jugendthriller einordnen.
Die Geschichte ist außergewöhnlich und wenig vorhersehbar, was für ein hohes Maß an Spannung sorgt. Es passiert unglaublich viel in der Story und das auch Schlag auf Schlag. Rasant und actiongeladen spielt diese Buch wirklich mit dem Kopf des Lesers und sorgt für einige Überraschungen.
Die Autorin hat es extrem gut verstanden mich an die Geschichte zu fesseln. Der Leser begleitet Luna durch das komplette Buch und lernt durch ihre Augen die sehr komplexe Welt kennen. Luna war ein vielfältiger Charakter der einem schnell ans Herz wächst, es hat Spaß gemacht mit ihr die verschiedenen virtuellen Räume zu entdecken und mit angehaltenen Atem habe ich ihre Suche nach der Wahrheit verfolgt.
Nein mit der Auflösung hatte ich nicht gerechnet und ich bin immernoch ein wenig traumatisiert, da hilft es nur wenn ich noch eine Weile in den bezaubernden Kaleidoskopmustern des Covers versinke.
"Mind Games" ist ein sehr überzeugender Zukunftsthriller, der rundherum gelungen ist und den Leser mitnimmt auf eine spannende Reise. Kopfkino ist bei diesem Buch garantiert und irgendwann fragt man sich: Was ist real?


03.07.2015

In einer Welt, in der Rationalität das wichtigste Gut ist und ein Großteil der Gesellschaft seine Zeit nur noch in der virtuellen Welt verbringt, ist Luna eine Außenseiterin. Weil sie sich der Technik verweigert, die den anderen ein Leben ermöglicht, indem sie in jedem Augenblick online sein und sich mit jedem virtuell treffen und alles machen können, steht ihr eine Zukunft ohne Aufstiegsmöglichkeit und wirkliche Perspektive bevor. Doch dann wird sie unerwartet zu einem Einstufungstest eingeladen, den die weltweit wichtigste Firma PareCo zur Vergabe von Studien- und Arbeitsplätzen veranstaltet und zusammen mit dem Hacker Gecko findet sie sich plötzlich in einem undurchschaubaren Machtkampf wieder.

Die Idee zu "Mind Games" ist unwiderstehlich interessant und auch das wunderhübsche Cover verführt einen dazu, zu diesem Buch zu greifen. Der Beginn der Geschichte ist lustig und spannend, der Schreibstil mühelos und flott zu lesen. Allerdings lässt die Geschichte schon nach dem Einstufungstest nach. Die Figuren bleiben bis auf Luna leider sehr farblos, was besonders bei Gecko schade ist. Über ihn hätte es bestimmt einiges zu erfahren gegeben. Die Liebesgeschichte ist ebenfalls so wenig präsent, dass man auch auf sie hätte verzichten können. Vieles passiert zu zufällig, als das es einen noch überraschen könnte. und die letzten 50 Seiten sind so konfus und vollgepackt, dass ich zum Ende hin froh war die letzte Seite erreicht zu haben. Die netten Zitate zu jedem neuen Teil im Buch waren da Lichtblicke.

Schade, ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Letzten Endes konnte mich diese durchschnittliche Jugendbuchgeschichte aber nicht von sich überzeugen.