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Der wilde Räuber Donnerpups (Bd. 1) - Die Räuberprüfung

Die Räuberprüfung


  • Bestellnummer: 61744
  • ISBN: 978-3-649-61744-0
  • Coppenrath Kinder
  • ab 3 Jahre
  • Seiten: 40
  • Format: 23 x 30 cm
  • Hardcover
  • Einband: mit Spotlack

15,00 €

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KRAWUMMMMM ... hallt es durch den Donnerwald! Gefährliche Räuber sollen dort hausen. Deshalb sieht man auch selten jemanden hineingehen und noch seltener jemanden wieder herauskommen. Robin aber traut sich trotzdem hinein – und wird prompt von der wilden Bande gefangen genommen. Doch gewitzt, wie er nun mal ist, fordert er die weniger gewitzten Räuber zu einem Wettstreit heraus. Hauptmann Donnerpups lässt sich jedoch gar nicht gern an der Nase herumführen! Ein pupsgeladenes Abenteuer in einer schrecklich wilden Räuberwelt. Vorlesebuch mit witzigen Illustrationen von Walko und Pupskissen.


23.01.2017

Meine Zusammenfassung
In den legendären Donnerwald traut sich kaum jemand hinein, denn in diesem Wald sollen die schrecklichen Räuber leben. Doch ein kleiner Junge will wissen ob es wirklich stimmt was die Leute sagen, darum geht er mutig auf Räubersuche.
Lange muss er allerdings nicht suchen und wird auch direkt geschnappt...
Bewertung
Die Geschichte um den kleinen Robin ist sehr gut ausgedacht. Hier wird deutlich gemacht, das man nicht groß und stark sein muss, sondern nur was im Köpfchen haben sollte. Robin legt sich, frech wie er ist, mit einer ganzen Räuberbande an und lässt sich auf einen Wettstreit mit ihnen ein. Klar ist das er nicht soviel kraft hat, und auch nicht so gut klettern kann, doch er hat sein Köpfchen. Die Räuber zu überlisten fällt ihm also nicht schwer.

Die länge des Buches ist ausreichend und die Schrift ist relativ groß, sodass die älteren Kinder auch selber gut lesen können. Die tollen großen Zeichnungen untermalen das vorlesen und so kann man zusammen viel entdecken und über die Geschichte sprechen.
Das angegebene Alter ab 3 Jahre finde ich nicht so ideal, ich würde es eher etwas hochsetzen, da die Kinder die Geschichte vorher wohl nicht so gut nachvollziehen können.

Das beigelegte Furzkissen setzt dann noch den Spaßfaktor nach oben, so kann man dann prima eine mitmach Geschichte daraus machen.

Ein gelungenes Kinderbuch.

buchpost.blogspot.de


18.11.2016

Der begeisterte und ambitionierte Kinderbuchautor „Walko“ hat mit seiner neuen räuberhaften Kinderbuchidee einen ganz wilden und abenteuerlichen Start in eine Kinderbuchreihe geschaffen. In „Der wilde Räuber Donnerpups – Die Räuberprüfung“ , welches den ersten band einer hoffentlich umfangreichen neuen Kinderbuchserie darstellt, erleben wir das raubeinige Leben auf der Räuberlichtung im dunklen und gefürchteten Donnerwald… Einer zeigt sich ganz mutig, es ist Robin. Robin kennt keine Angst, meint er zumindest, und will sich dem grollenden Donnerwald stellen und erfahren, was hinter all den befürchteten Ammenmärchen steckt, im Donnerwald würden stinkende, grobe und gefährliche Räuber ihr Unwesen treiben. Gleich fünf Stück an der Zahl sollen es sein. Doch hat man diese Räuber jemals gesehen? Und woher kommen die grollenden und donnernden Geräusche tief aus dem Wald? Robin wird es erfahren und muss sich einer komplexen Räuberprüfung stellen… Ein spannendes und unterhaltsames Abenteuer für Jungen und Mädchen, für wilde Räuber und Räuberinnen ab etwa 3 Jahren.
Erschienen im Coppenrath Verlag (https://www.coppenrath.de/)

Inhalt / Beschreibung:
"KRAWUMMMMM ... hallt es durch den Donnerwald! Gefährliche Räuber sollen dort hausen. Deshalb sieht man auch selten jemanden hineingehen und noch seltener jemanden wieder herauskommen. Robin aber traut sich trotzdem hinein – und wird prompt von der wilden Bande gefangen genommen. Doch gewitzt, wie er nun mal ist, fordert er die weniger gewitzten Räuber zu einem Wettstreit heraus. Hauptmann Donnerpups lässt sich jedoch gar nicht gern an der Nase herumführen! Ein pupsgeladenes Abenteuer in einer schrecklich wilden Räuberwelt. Vorlesebuch mit witzigen Illustrationen von Walko und Pupskissen."

Meinung:
Zu allererst muss ich natürlich anmerken, dass das beiliegende Furzkissen wirklich ein Blickmagnet ist und schon im Handel beim Erstkontakt mit dem Buch großen Spaß und viele Lacher bringt. Hat dort am Bücherregal etwa gerade jemand einen fahren lassen? Haben wir nicht einen Pups gehört?... So ein lustiges Buch will natürlich sofort mit nach Haus wandern. Warum auch nicht sich mit einer ganz neuen Kinderbuchreihe anfreunden, die Jungen und Mädchen gleichwohl Lesevergnügen, Vorlesegenuss, Bilderbuchkino und große Abenteuerlust verspricht. Nun haben wir den wilden Räber Donnerpups bei uns daheim und haben witzige Erfahrungen mit dem Buch gemacht…
Sogleich ist mir beim Öffnen des Buches positiv aufgefallen, dass wir auf dem Vorsatzpapier gleich die berühmt berüchtigten Räuber aus dem dunklen Donnerwald auf Fahndungsfotos kennenlernen dürfen. Denn niemand hat sie bisher wirklich wahrhaft und leibhaftig gesehen. Fast wie ein Spuk treiben die kuriosen Gauner und Gaunerinnen ihr Unwesen. Und wen entdecken wir denn da ganz unten rechts in der Galerie? Das ist doch unser mutiger Junge Robin. Robin, der Grünschnabel, unter den Räubern? Wie kam es denn dazu?... Erfahrt es selbst!
Einladend finde ich die Idee, dass das Buch mit dem Namen des neuen wilden Besitzers oder der mutigen Besitzerin versehen werden kann. Bei uns im Kindergarten ist einmal in der Woche „Spielsachentag“ an dem die Kleinen etwas von zu Hause mit in die Gruppe nehmen dürfen. Meine Tochter wollte sofort ihr neues Kinderbuch Donnerfurz, wie sie sagte, mit dem Furzkissen mitnehmen. Dafür ist der Namenseintrag ideal und sieht nicht dahingeschmiert aus, sondern wirkt richtig nett und persönlich. Und schon beginnt die Geschichte…
Robin ist ein kleiner Junge und will sich einmal richtig mutig zeigen und schlendert voller Erwartungen geradewegs in den dunklen und verrufenen Donnerwald. Räuber soll es dort geben. Fünf Stück an der Zahl. Ob das nicht auch lustig werden kann? Vielleicht kann auch er einer der Räuberbandenmitglieder werden? Dann wären es sechs. Doch ist Robin überhaupt mutig genug? Was erwartet ihn im dichten Wald? Und wer sind diese Räuber eigentlich? Und wie wohnen die überhaupt? Und siehe da! Auf einer Lichtung hat er ihr hölzernes Quartier entdeckt. Und schon kann er auch die einzelnen Marotten und Rüpelheiten von der Dame der Lichtung Räuberin Mini Zitroni, dem großen starken und bärenhaften Tscharli Bumm, den schweigsamen Heino, Esel Muliboy und dem gefürchteten Hauptmann Donnerpups beobachten. Doch die Bande ist nicht dumm und bemerkt Robin sofort… Oje, was nun? Robin ist schlau genug um die Räuber um den Finger zu wickeln und sie zu einem Wettkampf zu bewegen. Ein lustiger und sensationeller Spaß an dem langsam eine richtig besondere Freundschaft heranreift… Robin der Räuber! Nun muss die Legende um die fünf Räuber aus dem Donnerwald umgeschrieben werden, denn ab heute sind es sechs Räuber und ein donnernder Knall…
Der raubeinige Ton in der Vorlesegeschichte ist natürlich für die Zuhörer etwas ganz besonderes. Hier wird geflucht und geschimpft. Hier wird gespukt, sich am haarigen Bein gekratzt, gerülpst, gepupst und schlawinert. Hier werden Keulen geschwungen, Kräfte gemessen, hier wird gebalgt, Strategien erprobt und wild geblödelt. Jaja, hier fallen auch mal Ausrufe wie „Himmel, Arm und Zwirn“, wo ich als Vorleserin in Versuchung geriet anstatt Arm, das A-Wort zu nennen… Das Buch ist für Kinder ab etwa 3 Jahren empfohlen. Für diese junge Zielgruppe sehe ich es nicht gänzlich geeignet. Meine eigene Tochter ist fast 3 ½ Jahre alt und hatte etwas Schwierigkeiten, den langen und teilweise doch komplizierten Text mit vielen eigenen Wortkreationen und wilden Beschreibungen zu verstehen und die Konzentration für die detailreichen Illustrationen und dem langen Vorlesetext aufzubringen. Da genügten zunächst die ersten 6 Doppelseiten. Zwar wollte sie gern erfahren, ob Robin auch ein Räuber wird, aber die Aufmerksamkeit für das Buch mit all den vielen Eindrücken aus Text, Abenteuer und Bildmaterial reichte hier in den jungen Jahren noch nicht. Ältere Kinder werden hier keine Probleme haben, denke ich.
Sogleich ist mir die wilde und räuberhafte Atmosphäre im Buch aufgefallen. Und besonders toll finde, ich dass der Donnerwald gar nicht dunkel und verwegen ist, sondern die Lichtung sehr satt und sonnig wirkt. Eigentlich sieht das Quartier der Räuber um seinen Hauptmann Donnerpups ganz gemütlich aus. Da wir eine Campingfamilie sind, hat es uns der hölzerne Wohnwagen natürlich sehr angetan. Die Außentoilette finden wir ganz witzig. Und die einzelnen Prüfungen, die sich die Räuber und Robin einfallen lassen, sind schon eine Hausnummer. Das muss man erst einmal schaffen… Aber wirklich gewinnen konnte Robin hier nur durch seinen Grips und seiner zündenden Idee, wie er die Räuber beeindrucken kann, um ihn, den Grünschnabel, in ihrem Kreis aufnehmen zu wollen.
Mit „Der wilde Räuber Donnerpups“ hat sich der deutsche Kinderbuchautor und Illustrator Walko seine lustige und leicht „verbotene“ Buchidee um einen furzenden Räuber und seinen Gefolge verwirklicht, und all die aufregenden und abenteuerlichen, sogar richtig gefährlichen Momente der Schurkerei und Räuberei, der Genialität und Überlegenheit, der Freundschaft und der glorreichen Räuberprüfung mit wichtigen Botschaften im Umgang mit Macken und Marotten, Hilfsbereitschaft, Aktionismus, Traum und Wunsch in einer runden und sehr unterhaltsamen Kinderbuchgeschichte zum Ausdruck gebracht.
Mitten im Donnerwald erleben wir mit Robin große Abenteuer und können mit ihm erfahren, dass nicht nur Kräfte und Stärke einen richtig guten Räber ausmachen, sondern auch Strategie und Plan. Robin schafft es die Bande zu verblüffen und wird ganz in räubermanier als echter Räuber im Räuberkreisaufgenommen und darf mit der munteren Truppe um das Lagerfeuer tanzen und singen und pupsen.
Neben der spannenden und unterhaltsamen Vorlesegeschichte dürfen sich die Zuhörer, Selbstleser und Vorleser, egal ob jung oder alt, auch immer wieder über lustige Situationen und Anekdoten freuen, sowie eine wichtige Botschaft aus dem Buch mitnehmen. Zudem ist es immer wieder ein Genuss sich dieses toll gestaltete Cover anzuschauen, wo man allerhand Eindrücke aus dem Buch und dem Räuberleben gewinnt. Die Illustrationen im Buch hingegen wirken auf uns etwas zu unübersichtlich und wenig scharf. Der Kontrast ist nicht optimal gegeben und die Bilder und Szenen verschwimmen ineinander. Das mag eventuell auch an den vielen Blättern, Blüten, Bäumen, Büschen und Gräsern liegen. Ich hätte mir schärfere Konturen gewünscht und muss leider auch feststellen, dass meine Tochter mit den Illustrationen nicht ganz so leicht zurechtkam. Freudig gestimmt hat mich aber die fröhliche Farbgestaltung, so hatte ich zunächst befürchtet, dass der geheimnisvolle Donnerwald vielleicht ganz dunkel und düster erscheint, aber die Lichtung macht ihrer Bezeichnung Lichtung alle Ehre und wirkt hell und freundlich, Lichtdurchflutet. Das Furzkissen ist natürlich eine Sensation und durfte beim Vorlesen nicht fehlen. Meine Tochter hatte Freude immer und immer wieder ein pupsendes Lüftchen wehen zu lassen. Auch unser 18 Monate alte Sohn fand dieses Geräusch wirklich spaßig und quietschte begeistert. Dieses rüpelhafte, raubeinige und fluchende, sowie lebendige, spannende und abenteuerliche Vorlesebuch ist eine einladende Idee, einfach mal so zu sein, wie man sich fühlt. Die Räuber machen es vor!
Ein besonderes BonBon sind die großzügigen Seiten, das feste Papier, die kräftigen Farben und die Umsetzung zu einem Kinderbuch, was Jungen und Mädchen gleichwohl anspricht. Und man darf hier auch mal rülpsen, pupsen und sich ungeniert kratzen.

Der Kinderbuchautor und Illustrator:
"Nach seiner Lehre zum Druckformenhersteller arbeitete Walko als freiberuflicher Grafiker und Illustrator, sowie als Background-Maler und Produktions-Designer für Animationsfilme.
Für seinen kleinen Sohn erfand er die erste Abenteuer-Geschichte "der Schatz auf der Holunderinsel".
Inzwischen hat Walko viele andere Bücher hervorgezaubert und mit seinem humorvollen Stil eine begeisterte Leserschar gewonnen. Ob Hase und Holunderbär, die Amigos oder die verrückten Pappenburger... Abenteuer und Freundschaft werden bei ihm groß geschrieben und eine gute Portion Spaß ist immer garantiert."

Die Illustrationen und die Pinselstriche im Buch:
Das Cover und der Buchrücken sind richtig toll dargestellt. Räuber Donnerpups, so wie wir ihn im Buch kennenlernen werden. Nach und nach rücken auch die anderen Räuber in den Fokus und in das Blickfeld. Die Illustrationen im Buch zeigen Szenen und Passagen aus dem Text und wirken ebenfalls fröhlich und einladend. Jedoch fehlen mit hier die klaren Konturen. Dadurch wirkt vieles überladen und nicht schnell ersichtlich. Das Buch benötigt ein geschultes Auge, oder ein fortgeschrittenes Lesealter. Für dreijährige vielleicht nicht immer ideal. Manche Mimik und Gestik wirken doch sehr verzerrt und fast bösartig. Meine Tochter hat sofort erkannt, dass der große Räuber sehr böse ist, dabei sieht er ja eigentlich nur so aus und ist es gar nicht. Vor den spitzen Zähnen der Räuberbande hatte meine Tochter tatsächlich Angst und diese scharfen Hauer waren ihr nicht ganz geheuer. In den Illustrationen hätte ich mir ein bisschen mehr Harmonie, Lieblichkeit und Verzückung gewünscht und ganz besonders bessere Konturen und Kontraste.

Die Botschaft und Stimmung:
Die Botschaft ist klasse. Einfach, fair und gar nicht dumm. Robin, der Grünschnabel, überzeugt durch sein helles Köpfchen und seinem strategischen Plan und seiner Gewandtheit. Die Stimmung ist farblich sehr freundlich, aber die Räuber haben raue Marotten und ein sehr rüpelhaftes Verhalten und ein loses und fluchendes Mundwerk. Hier geht es eher derb und rau zu. Viele Passagen erscheinen etwas böse oder wütend. Trotzdem mögen wir den kurzbeinigen Hauptmann Donnerpups und seine Winde…. Hui!!!!!

Fazit:
Ein sehr spezielles Kindervorlesebuch. Für Jungen und Mädchen. Für Abenteurer und Draufgänger. Für Räuber und Räuberinnen. Es hat uns sehr viel Freude bereitet, besonders durch das Pupskissen zum Buch, auch wenn es nicht ganz zu unserer Zufriedenheit ist, würden wir auch ein weiteres Abenteuer mit den jetzt 6 Räubern genießen wollen! 3,5 Sterne, die ich aufgrund der doch eher nicht ganz zustimmenden Altersempfehlung zu 3 Sternen abrunden werde!

KRAWUMMMMM ... hallt es durch den Donnerwald! Gefährliche Räuber sollen dort hausen. Deshalb sieht man auch selten jemanden hineingehen und noch seltener jemanden wieder herauskommen. Robin aber traut sich trotzdem hinein – und wird prompt von der wilden Bande gefangen genommen. Doch gewitzt, wie er nun mal ist, fordert er die weniger gewitzten Räuber zu einem Wettstreit heraus. Hauptmann Donnerpups lässt sich jedoch gar nicht gern an der Nase herumführen! Ein pupsgeladenes Abenteuer in einer schrecklich wilden Räuberwelt. Vorlesebuch mit witzigen Illustrationen von Walko und Pupskissen.


23.01.2017

Meine Zusammenfassung
In den legendären Donnerwald traut sich kaum jemand hinein, denn in diesem Wald sollen die schrecklichen Räuber leben. Doch ein kleiner Junge will wissen ob es wirklich stimmt was die Leute sagen, darum geht er mutig auf Räubersuche.
Lange muss er allerdings nicht suchen und wird auch direkt geschnappt...
Bewertung
Die Geschichte um den kleinen Robin ist sehr gut ausgedacht. Hier wird deutlich gemacht, das man nicht groß und stark sein muss, sondern nur was im Köpfchen haben sollte. Robin legt sich, frech wie er ist, mit einer ganzen Räuberbande an und lässt sich auf einen Wettstreit mit ihnen ein. Klar ist das er nicht soviel kraft hat, und auch nicht so gut klettern kann, doch er hat sein Köpfchen. Die Räuber zu überlisten fällt ihm also nicht schwer.

Die länge des Buches ist ausreichend und die Schrift ist relativ groß, sodass die älteren Kinder auch selber gut lesen können. Die tollen großen Zeichnungen untermalen das vorlesen und so kann man zusammen viel entdecken und über die Geschichte sprechen.
Das angegebene Alter ab 3 Jahre finde ich nicht so ideal, ich würde es eher etwas hochsetzen, da die Kinder die Geschichte vorher wohl nicht so gut nachvollziehen können.

Das beigelegte Furzkissen setzt dann noch den Spaßfaktor nach oben, so kann man dann prima eine mitmach Geschichte daraus machen.

Ein gelungenes Kinderbuch.

buchpost.blogspot.de


18.11.2016

Der begeisterte und ambitionierte Kinderbuchautor „Walko“ hat mit seiner neuen räuberhaften Kinderbuchidee einen ganz wilden und abenteuerlichen Start in eine Kinderbuchreihe geschaffen. In „Der wilde Räuber Donnerpups – Die Räuberprüfung“ , welches den ersten band einer hoffentlich umfangreichen neuen Kinderbuchserie darstellt, erleben wir das raubeinige Leben auf der Räuberlichtung im dunklen und gefürchteten Donnerwald… Einer zeigt sich ganz mutig, es ist Robin. Robin kennt keine Angst, meint er zumindest, und will sich dem grollenden Donnerwald stellen und erfahren, was hinter all den befürchteten Ammenmärchen steckt, im Donnerwald würden stinkende, grobe und gefährliche Räuber ihr Unwesen treiben. Gleich fünf Stück an der Zahl sollen es sein. Doch hat man diese Räuber jemals gesehen? Und woher kommen die grollenden und donnernden Geräusche tief aus dem Wald? Robin wird es erfahren und muss sich einer komplexen Räuberprüfung stellen… Ein spannendes und unterhaltsames Abenteuer für Jungen und Mädchen, für wilde Räuber und Räuberinnen ab etwa 3 Jahren.
Erschienen im Coppenrath Verlag (https://www.coppenrath.de/)

Inhalt / Beschreibung:
"KRAWUMMMMM ... hallt es durch den Donnerwald! Gefährliche Räuber sollen dort hausen. Deshalb sieht man auch selten jemanden hineingehen und noch seltener jemanden wieder herauskommen. Robin aber traut sich trotzdem hinein – und wird prompt von der wilden Bande gefangen genommen. Doch gewitzt, wie er nun mal ist, fordert er die weniger gewitzten Räuber zu einem Wettstreit heraus. Hauptmann Donnerpups lässt sich jedoch gar nicht gern an der Nase herumführen! Ein pupsgeladenes Abenteuer in einer schrecklich wilden Räuberwelt. Vorlesebuch mit witzigen Illustrationen von Walko und Pupskissen."

Meinung:
Zu allererst muss ich natürlich anmerken, dass das beiliegende Furzkissen wirklich ein Blickmagnet ist und schon im Handel beim Erstkontakt mit dem Buch großen Spaß und viele Lacher bringt. Hat dort am Bücherregal etwa gerade jemand einen fahren lassen? Haben wir nicht einen Pups gehört?... So ein lustiges Buch will natürlich sofort mit nach Haus wandern. Warum auch nicht sich mit einer ganz neuen Kinderbuchreihe anfreunden, die Jungen und Mädchen gleichwohl Lesevergnügen, Vorlesegenuss, Bilderbuchkino und große Abenteuerlust verspricht. Nun haben wir den wilden Räber Donnerpups bei uns daheim und haben witzige Erfahrungen mit dem Buch gemacht…
Sogleich ist mir beim Öffnen des Buches positiv aufgefallen, dass wir auf dem Vorsatzpapier gleich die berühmt berüchtigten Räuber aus dem dunklen Donnerwald auf Fahndungsfotos kennenlernen dürfen. Denn niemand hat sie bisher wirklich wahrhaft und leibhaftig gesehen. Fast wie ein Spuk treiben die kuriosen Gauner und Gaunerinnen ihr Unwesen. Und wen entdecken wir denn da ganz unten rechts in der Galerie? Das ist doch unser mutiger Junge Robin. Robin, der Grünschnabel, unter den Räubern? Wie kam es denn dazu?... Erfahrt es selbst!
Einladend finde ich die Idee, dass das Buch mit dem Namen des neuen wilden Besitzers oder der mutigen Besitzerin versehen werden kann. Bei uns im Kindergarten ist einmal in der Woche „Spielsachentag“ an dem die Kleinen etwas von zu Hause mit in die Gruppe nehmen dürfen. Meine Tochter wollte sofort ihr neues Kinderbuch Donnerfurz, wie sie sagte, mit dem Furzkissen mitnehmen. Dafür ist der Namenseintrag ideal und sieht nicht dahingeschmiert aus, sondern wirkt richtig nett und persönlich. Und schon beginnt die Geschichte…
Robin ist ein kleiner Junge und will sich einmal richtig mutig zeigen und schlendert voller Erwartungen geradewegs in den dunklen und verrufenen Donnerwald. Räuber soll es dort geben. Fünf Stück an der Zahl. Ob das nicht auch lustig werden kann? Vielleicht kann auch er einer der Räuberbandenmitglieder werden? Dann wären es sechs. Doch ist Robin überhaupt mutig genug? Was erwartet ihn im dichten Wald? Und wer sind diese Räuber eigentlich? Und wie wohnen die überhaupt? Und siehe da! Auf einer Lichtung hat er ihr hölzernes Quartier entdeckt. Und schon kann er auch die einzelnen Marotten und Rüpelheiten von der Dame der Lichtung Räuberin Mini Zitroni, dem großen starken und bärenhaften Tscharli Bumm, den schweigsamen Heino, Esel Muliboy und dem gefürchteten Hauptmann Donnerpups beobachten. Doch die Bande ist nicht dumm und bemerkt Robin sofort… Oje, was nun? Robin ist schlau genug um die Räuber um den Finger zu wickeln und sie zu einem Wettkampf zu bewegen. Ein lustiger und sensationeller Spaß an dem langsam eine richtig besondere Freundschaft heranreift… Robin der Räuber! Nun muss die Legende um die fünf Räuber aus dem Donnerwald umgeschrieben werden, denn ab heute sind es sechs Räuber und ein donnernder Knall…
Der raubeinige Ton in der Vorlesegeschichte ist natürlich für die Zuhörer etwas ganz besonderes. Hier wird geflucht und geschimpft. Hier wird gespukt, sich am haarigen Bein gekratzt, gerülpst, gepupst und schlawinert. Hier werden Keulen geschwungen, Kräfte gemessen, hier wird gebalgt, Strategien erprobt und wild geblödelt. Jaja, hier fallen auch mal Ausrufe wie „Himmel, Arm und Zwirn“, wo ich als Vorleserin in Versuchung geriet anstatt Arm, das A-Wort zu nennen… Das Buch ist für Kinder ab etwa 3 Jahren empfohlen. Für diese junge Zielgruppe sehe ich es nicht gänzlich geeignet. Meine eigene Tochter ist fast 3 ½ Jahre alt und hatte etwas Schwierigkeiten, den langen und teilweise doch komplizierten Text mit vielen eigenen Wortkreationen und wilden Beschreibungen zu verstehen und die Konzentration für die detailreichen Illustrationen und dem langen Vorlesetext aufzubringen. Da genügten zunächst die ersten 6 Doppelseiten. Zwar wollte sie gern erfahren, ob Robin auch ein Räuber wird, aber die Aufmerksamkeit für das Buch mit all den vielen Eindrücken aus Text, Abenteuer und Bildmaterial reichte hier in den jungen Jahren noch nicht. Ältere Kinder werden hier keine Probleme haben, denke ich.
Sogleich ist mir die wilde und räuberhafte Atmosphäre im Buch aufgefallen. Und besonders toll finde, ich dass der Donnerwald gar nicht dunkel und verwegen ist, sondern die Lichtung sehr satt und sonnig wirkt. Eigentlich sieht das Quartier der Räuber um seinen Hauptmann Donnerpups ganz gemütlich aus. Da wir eine Campingfamilie sind, hat es uns der hölzerne Wohnwagen natürlich sehr angetan. Die Außentoilette finden wir ganz witzig. Und die einzelnen Prüfungen, die sich die Räuber und Robin einfallen lassen, sind schon eine Hausnummer. Das muss man erst einmal schaffen… Aber wirklich gewinnen konnte Robin hier nur durch seinen Grips und seiner zündenden Idee, wie er die Räuber beeindrucken kann, um ihn, den Grünschnabel, in ihrem Kreis aufnehmen zu wollen.
Mit „Der wilde Räuber Donnerpups“ hat sich der deutsche Kinderbuchautor und Illustrator Walko seine lustige und leicht „verbotene“ Buchidee um einen furzenden Räuber und seinen Gefolge verwirklicht, und all die aufregenden und abenteuerlichen, sogar richtig gefährlichen Momente der Schurkerei und Räuberei, der Genialität und Überlegenheit, der Freundschaft und der glorreichen Räuberprüfung mit wichtigen Botschaften im Umgang mit Macken und Marotten, Hilfsbereitschaft, Aktionismus, Traum und Wunsch in einer runden und sehr unterhaltsamen Kinderbuchgeschichte zum Ausdruck gebracht.
Mitten im Donnerwald erleben wir mit Robin große Abenteuer und können mit ihm erfahren, dass nicht nur Kräfte und Stärke einen richtig guten Räber ausmachen, sondern auch Strategie und Plan. Robin schafft es die Bande zu verblüffen und wird ganz in räubermanier als echter Räuber im Räuberkreisaufgenommen und darf mit der munteren Truppe um das Lagerfeuer tanzen und singen und pupsen.
Neben der spannenden und unterhaltsamen Vorlesegeschichte dürfen sich die Zuhörer, Selbstleser und Vorleser, egal ob jung oder alt, auch immer wieder über lustige Situationen und Anekdoten freuen, sowie eine wichtige Botschaft aus dem Buch mitnehmen. Zudem ist es immer wieder ein Genuss sich dieses toll gestaltete Cover anzuschauen, wo man allerhand Eindrücke aus dem Buch und dem Räuberleben gewinnt. Die Illustrationen im Buch hingegen wirken auf uns etwas zu unübersichtlich und wenig scharf. Der Kontrast ist nicht optimal gegeben und die Bilder und Szenen verschwimmen ineinander. Das mag eventuell auch an den vielen Blättern, Blüten, Bäumen, Büschen und Gräsern liegen. Ich hätte mir schärfere Konturen gewünscht und muss leider auch feststellen, dass meine Tochter mit den Illustrationen nicht ganz so leicht zurechtkam. Freudig gestimmt hat mich aber die fröhliche Farbgestaltung, so hatte ich zunächst befürchtet, dass der geheimnisvolle Donnerwald vielleicht ganz dunkel und düster erscheint, aber die Lichtung macht ihrer Bezeichnung Lichtung alle Ehre und wirkt hell und freundlich, Lichtdurchflutet. Das Furzkissen ist natürlich eine Sensation und durfte beim Vorlesen nicht fehlen. Meine Tochter hatte Freude immer und immer wieder ein pupsendes Lüftchen wehen zu lassen. Auch unser 18 Monate alte Sohn fand dieses Geräusch wirklich spaßig und quietschte begeistert. Dieses rüpelhafte, raubeinige und fluchende, sowie lebendige, spannende und abenteuerliche Vorlesebuch ist eine einladende Idee, einfach mal so zu sein, wie man sich fühlt. Die Räuber machen es vor!
Ein besonderes BonBon sind die großzügigen Seiten, das feste Papier, die kräftigen Farben und die Umsetzung zu einem Kinderbuch, was Jungen und Mädchen gleichwohl anspricht. Und man darf hier auch mal rülpsen, pupsen und sich ungeniert kratzen.

Der Kinderbuchautor und Illustrator:
"Nach seiner Lehre zum Druckformenhersteller arbeitete Walko als freiberuflicher Grafiker und Illustrator, sowie als Background-Maler und Produktions-Designer für Animationsfilme.
Für seinen kleinen Sohn erfand er die erste Abenteuer-Geschichte "der Schatz auf der Holunderinsel".
Inzwischen hat Walko viele andere Bücher hervorgezaubert und mit seinem humorvollen Stil eine begeisterte Leserschar gewonnen. Ob Hase und Holunderbär, die Amigos oder die verrückten Pappenburger... Abenteuer und Freundschaft werden bei ihm groß geschrieben und eine gute Portion Spaß ist immer garantiert."

Die Illustrationen und die Pinselstriche im Buch:
Das Cover und der Buchrücken sind richtig toll dargestellt. Räuber Donnerpups, so wie wir ihn im Buch kennenlernen werden. Nach und nach rücken auch die anderen Räuber in den Fokus und in das Blickfeld. Die Illustrationen im Buch zeigen Szenen und Passagen aus dem Text und wirken ebenfalls fröhlich und einladend. Jedoch fehlen mit hier die klaren Konturen. Dadurch wirkt vieles überladen und nicht schnell ersichtlich. Das Buch benötigt ein geschultes Auge, oder ein fortgeschrittenes Lesealter. Für dreijährige vielleicht nicht immer ideal. Manche Mimik und Gestik wirken doch sehr verzerrt und fast bösartig. Meine Tochter hat sofort erkannt, dass der große Räuber sehr böse ist, dabei sieht er ja eigentlich nur so aus und ist es gar nicht. Vor den spitzen Zähnen der Räuberbande hatte meine Tochter tatsächlich Angst und diese scharfen Hauer waren ihr nicht ganz geheuer. In den Illustrationen hätte ich mir ein bisschen mehr Harmonie, Lieblichkeit und Verzückung gewünscht und ganz besonders bessere Konturen und Kontraste.

Die Botschaft und Stimmung:
Die Botschaft ist klasse. Einfach, fair und gar nicht dumm. Robin, der Grünschnabel, überzeugt durch sein helles Köpfchen und seinem strategischen Plan und seiner Gewandtheit. Die Stimmung ist farblich sehr freundlich, aber die Räuber haben raue Marotten und ein sehr rüpelhaftes Verhalten und ein loses und fluchendes Mundwerk. Hier geht es eher derb und rau zu. Viele Passagen erscheinen etwas böse oder wütend. Trotzdem mögen wir den kurzbeinigen Hauptmann Donnerpups und seine Winde…. Hui!!!!!

Fazit:
Ein sehr spezielles Kindervorlesebuch. Für Jungen und Mädchen. Für Abenteurer und Draufgänger. Für Räuber und Räuberinnen. Es hat uns sehr viel Freude bereitet, besonders durch das Pupskissen zum Buch, auch wenn es nicht ganz zu unserer Zufriedenheit ist, würden wir auch ein weiteres Abenteuer mit den jetzt 6 Räubern genießen wollen! 3,5 Sterne, die ich aufgrund der doch eher nicht ganz zustimmenden Altersempfehlung zu 3 Sternen abrunden werde!